Lieber Konrad! Liebe Rosi! Geschätzte Trauerfamilie!
"Auf der anderen Seite des Weges"
Der Tod ist nichts, ich bin ich, ihr seit ihr.
Das was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben hat,
sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nicht eine andere Redensweise, seit nicht feierlich oder traurig. Lacht über das worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
betet für mich,
damit mein Name im Hause ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgend eine besondere Bedeutung,
ohne eine Spur des Schattens.
Das Leben bedeutet, das was es immer war, der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin ?
Ich bin nicht weit weg, nur "auf der anderen Seite des Weges"
In Zeiten wie diesen, wo es uns verwehrt ist zusammenzukommen, ist der Verlust noch schmerzlicher. Denn es braucht das Mitgefühl durch eine Umarmung oder eben durch einen festen Händedruck.
Wir zünden Ihr und Euch eine Kerze an und sind im Gedanken und im Gebet fest bei Euch.
Wir wünschen Euch viel Kraft, Gottvertrauen und Zusammenhalt in dieser schweren Zeit, wo man nie weiss, was auf einen zukommt, deshalb können keine Worte des Trostes, Euch helfen, weil niemand der das nicht selbst erlebt hat, nie versteht, was Ihr mitmacht.
Aus tiefsten Herzen unser aufrichtiges Beileid. Helene, Ruhe in Frieden und pass guat au, af Deine Leit, oamol segma ins wieda!
25.11.2020 18:22 - Brigitte & Benedikt mit Moritz & Magdalena