Das ist es, was das Sterben so schwer macht, zu denken,
dass es mich danach nicht mehr gibt,
der Vogel singt und ich höre es nicht,
dass der Baum blüht und ich sehe es nicht,
dass die Erde duftet und ich rieche es nicht,
dass alles noch da ist – nur ich nicht mehr.
Das ist es, was das Sterben so hart macht, zu spüren,
dass meine Gedanken und meine Träume
und alle meine Geschichten mit mir verschwinden
und dass dann die Wasser des unaufhörlich flutenden Lebens
über mich hinweggehen und meine Spuren verwischen,
als wäre ich nie gewesen.
Das ist es, was das Sterben so leicht macht, zu wissen,
dass es die andere Welt gibt, die neue Welt, die uns versprochen ist,
die Welt ohne Leid und Schmerzen,
ohne Trauer und Tränen, wo ewige Freude und immerwährender Friede herrscht, eine Welt, die Raum hat für alle, die nach ihr verlangen.
Das ist es, was das Sterben so groß macht, zu glauben,
dass alles wahr ist, was die Verheißungen sagen,
dass ich getrost in all meiner Schwere hineinwandern darf,
dass ich erwartet und aufgefangen werde
von der barmherzigen Hand Gottes.
Liebe Hildegard!
Erinnerungen an gemeinsame Pilgerreisen nach Medjugorje werden wach. Reisen der Besinnung, des Betens, aber auch der Fröhlichkeit und der Geselligkeit. So werden wir Dich in Erinnerung und in unsern Herzen behalten und Dich in unser Gebet einschließen. Den Weg den Du jetzt alleine gehst, wird von unseren guten Gedanken und Erinnerungen an die Gemeinsamkeit begleitet.
Deine Medjugorje Familie
aus Nord,- Süd- und Osttirol
03.04.2020 10:08 - Medjugorje Familie