Nicolas Anfänger

  • Mitglied seit 12. September 2019
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  • So lange und so intensiv zusammen gelebt und dann ein abruptes Ende ohne Verabschiedung. Das ist brutal für den, der zurück bleibt. Deine Verzweiflung kann ich erahnen. Völlig unvorbereitet wurde das bisherige Leben entrissen.
    Ich will meine Situation nicht mit Deiner vergleichen, dennoch sehe ich Parallelen, da auch ich mich ohne Verabschiedung von meiner Mutter trennen musste, zu der ich immer ein sehr inniges und liebevolles Verhältnis hatte. Alles wurde besprochen, mein und ihr Lebensweg, stets gemeinsam getragen. Nur nicht das Ende dieses Weges. Uns wurde keine Chance gegeben es zu thematisieren. Das Ende war nicht absehbar, jedenfalls nicht so akut. Leere, offene Fragen und die Ausweglosigkeit nehmen die Lebensenergie.
    Für Dich noch schwerer, weil mit dem Verlust des Partners die Lebensplanung zerstört worden ist.
    Mein Verlust ist nun über zwei Monate her und glücklicherweise bringt die Zeit einen Prozess der Gewöhnung an das Unfassbare mit sich. Das hilft. Manchmal.
    Ich fühle mit Dir
    • Einfach verschwinden....einfach weg......
      Die Normalität geht einfach weiter als sei nix gewesen.
      Das die Mitmenschen so rücksichtslos sind macht es noch viel schlimmer.
      Ich fühle genau was du durch machst. Ich fühle die vielen Fragen die offen bleiben. Ich fühle den Schmerz in ein großes Loch zu fallen.
      Noch einmal eine Umarmung, die es niemals mehr geben wird.
      Und so geht es unendlich weiter.
      Ich Wünsche dir Kraft und Trost, du bist nicht alleine.
  • Wir waren 45 Jahre verheiratet und lebten schon 48 Jahre zusammen. Wir haben alles zusammen gemacht Tag und Nacht. Zusammen gearbeitet einfach alles.
    Und plötzlich.......
  • Hallo Niclas,
    Ich musste ins Krankenhaus wegen einer Knie OP. Eigentlich sollte ich Abends wieder zu Hause sein,da aber im OP irgend etwas gewesen war musste ich über Nacht dort bleiben.
    Mein Handy hatte die Schwester im Schrank eingeschlossen und brachte es mir am nächsten Morgen um 7 Uhr.
    Ich schaute nach Nachrichten und las von meiner Nachbarin das mein Hund in der Nacht auf der Straße war und die Haustür offen stand. Sie hatte den Hund rein geschickt und abgeschlossen.
    Ich versuchte sofort zu Hause anzurufen, aber keiner ging dran. Also rief ich meinen Sohn an, der fuhr sofort los da er eh schon auf dem Weg war für meinen Mann zum Zahnarzt zu bringen.
    In diesem Moment ging die Tür auf und Polizei 2 Schwestern und Arzt kommt herein,fahren das Bett meiner Mitpatientin raus.
    Dann sagte die Polizistin, sind Sie Frau Wagner? Ich ,ja oh Gott was ist meinem Sohn passiert.
    Nein Frau Wagner nicht ihr Sohn. Ihr Mann wurde heute Morgen um 5 Uhr 15 tot auf der Straße 10 Schritte vor der Haustür aufgefunden. Er muss zwischen 23 Uhr 30 und 0 Uhr tot umgefallen sein.
    Plötzlicher Herztod
    Ich weiß gar nicht was mir alles durch den Kopf ging ,ich habe so getobt das der Arzt mir sofort Beruhigungsmittel gespritzt hatte.
    Eine Woche vorher war mein Mann durch gecheckt worden und es war alles in Ordnung EKG Blut EEG alles ok.
    Ich kann es nicht verstehen.
    Ich denke er kommt jeden Moment die Tür herein, aber er kommt nicht.