Nilley Anfänger

  • Mitglied seit 2. Dezember 2017
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  • Hallo Ihr Lieben ,

    Habe mich endlich dazu entschlossen mich hier anzumelden !!
    Da ich Neu hier bin weiß ich nicht wie ich das formulieren soll aber ich probiere es mal und erzähl einbisschen über mich.
    Ich bin 22 Jahre alt , meine Familie und mich hat es sehr hart getroffen ein unglück nacheinander.Mein geliebter Papa ist am 30.10.2017 verstorben plötzlicher Herzinfarkt eine stunde haben sie versucht ihn zu reaniemieren doch es war schon zu spät..Wegen denn feiertagen am 31.10 und 01.11 hat sich der ganze prozess mit der bestattung u. beerdigung sehr hingezogen. Wir konnten ihn 1 Woche bei der Besttatung besuchen und uns verabschieden was das alles noch schlimmer gemacht hat jeden tag ihn da liegen zu sehen und zu wissen er wird niewieder seine Augen auf machen war sehr hart für meine Mutter mein Zwillingsbruder und für mich. Jeden Tag bin ich aufgestanden und habe mich gefühlt als hätte ich ein Autounfall alles tat weh aber das schlimmste war die Trauer und es nicht wahr haben zu können ..jeden morgen gewünscht es wäre nur ein Albtraum. Am 28.11.2017 fast ein Monat danach ist meine Oma gestorben sie war sehr Krank und schon alt deshalb war es bei ihr nurnoch eine Frage der zeit doch auch das hat uns alle nochmal umso mehr getroffen. Der plötzliche Tod meines geliebten Papa trifft mich sehr .. ich versuche stark zu bleiben und arbeite viel ich denke es lenkt mich ab aber am liebsten würde ich für immer im Bett bleiben und nichts tuhen. Irgendwie wende ich mich gerade von jedem außer meiner Familie ab
    ich hab das Gefühl keiner versteht mich außer meine Mama und mein Bruder.Alle fragen "wie gehts dir"? " sagen "kopf hoch leben geht weiter" aber solche Sprüche bringen mir ihn auch nicht wieder ich weiß sie meinen es nur gut oder wissen nicht genau was sie sagen sollen.Ich will ja auch das mein Leben weiter geht aber eben nicht wie vorher ich kann mir nichtmehr vorstellen die alte zu sein. Die erste Beerdigung in meinem Leben war die von meinem Vater ... das hätte ich nie gedacht und dann noch kurz darauf meine Oma.

    Wird der Schmerz erträglicher ?

    LG
    • Hey!

      Ich kann nachvollziehen, wie es dir geht!
      Mein Dad ist vor ungefähr zwei Jahren nach kurzer Krankheit gestorben und ich kann dir nur den Rat geben die Trauer zuzulassen! Ich war damals 19 Jahre alt und hab das was passiert ist weitest verdrängt....erst jetzt fange ich langsam an zu begreifen, was ich alles verloren hab!

      Ich muss dir sagen, die Fragen nach deinem Befinden, werden so schnell nicht aufhören und die "es tut mir so leid, was du durchmachst"-Blicke dauern noch länger an! Aber im Endeffekt wollen sie einem nur beistehen und sie wissen einfach nicht, was sie besseres sagen sollen....

      Ich wünschte ich könnte dir sagen, dass in ein paar Monaten alles wieder ok ist und du dich wieder gut fühlst! Aber bei mir ist es ein ständiges auf und ab! Ich hoffe so sehr, dass du jemanden hast mit dem du offen über alles reden kannst!
      Ein kleiner Tipp: mir hat es eine Zeitlang geholfen eine Art Tagebuch zu führen in Form von Briefen an meinen Dad! Vielleicht wäre das auch was für dich!

      LG