Beiträge von Trauriges Herz

    Der tod ist immer etwas was einem aus der Bahn wirft. Jedoch muss ich auch aus eigener Erfahrung sagen. Das wenn jemand an Krebs erkrankt ist. Man doch auch schön weiss das der geliebte Mensch gehen muss. Also kommt es doch nicht plötzlich das er stirbt. Man hat Zeit sich damit auseinander zu setzen. Abschied zu nehmen.

    Es ist nicht plötzlich und schon gar nicht unerwartet... Weil man immer den Leidensweg sehen muss.

    Mein Kind ist von einer Sekunde auf die nächste verstorben.. Es hat gelacht und plötzlich war es still.... Still, einfach zu den Engeln geflogen..

    Guten Tag Dieter.. Da bin ich wieder und habe mich gefreut von dir zu lesen.. Ja wie gesagt, das Herz zerrissen, die Seele allein. Der Mittelpunkt fehlt.

    Das heißt auch, man muss neu ordnen, man muss versuchen etwas zu finden worauf man sich freuen kann.. Sei es der Besuch auf dem Friedhof, ich gehe zweimal am Tag dahin je für eine Stunde, ich stehe am Grab. Bringe Blumen mit und immer am Abend mache ich ein kleines Licht an, damit sich mein Kind in der dunklen Nacht nicht fürchten muss

    Ich erzähle ihr vom tagesgeschehen, von der Sehnsucht die ich habe, von meiner Trauer aber auch von meiner Liebe zu ihr

    Vielleicht findest du auch ein täglich ritual was dich deiner Mama näher bringt aber auch für dich beruhigend ist

    Hast du Freunde, Familie mit denen du reden kannst und vor allem die dich verstehen

    Ich habe sowas nicht, deshalb habe ich mich hier angemeldet..

    Ich möchte dich fragen aus welcher Gegend du kommst.. Vielleicht können wir auch mal telefonieren oder uns über WhatsApp schreiben, oder eben hier

    Es wäre schön von dir wieder zu lesen und sei gegrüßt von mir 🦋 Marion

    Hallo Dieter

    Du und deine Mama. Ihr wart wie ich und mein Kind

    Eine Einheit, eine Seele mit zwei ♥

    Ich kann sehr genau nachvollziehen wie du dich fühlst

    Auch ich war mit meiner Tochter eins.. Wir haben alles gemeinsam gemacht.. Ich habe mein Leben dem ihren angepasst. Und genau so war es bei dir

    Du hast für deine Mutter dein eigenes Tun zurück gesteckt. Nur um immer dazu sein

    Heute ist sie nicht mehr da und du weißt nicht wie du damit umgehen sollst.. Ich weiß wie schwer das ist. Von einer Minute zur nächsten in einer Welt voll Trauer und allein su stehen

    Der Sinn des Lebens weg. Die Träume weg, das Lachen weg. Aber die Gedanken, die uns jetzt beherrschen machen unser Herz traurig, zermürben unsere Seele.. Und niemand da. Da tröstend unsere Hand hält..in Gedanken bin ich auch bei dir und wünsche ein Lächeln auch wenn es sehr schwer fällt.. Lg Marion

    Hallo und guten Tag

    Ja manchmal hat man das Bedürfnis einfach loszureden über die Person die man so täglich vermisst

    Was aber schwierig ist, weil man selten einen Zuhörer findet.. Keiner ist bereit sich dem traurigen Worten des anderen anzunehmen. Vielleicht langt in der Situation auch nur ein in den Arm nehmen.. Einfach dasein, das Gefühl geben, lass dich fallen.. Ich bin da..

    Manchmal möchte man auch nur alleine sein, Wut über den Tod rauslassen, schimpfen und weinen...

    Denn die Frage nach dem Warum braucht man sich nicht stellen. Es wird nie Beantwortung finden.

    Man muss lernen zu akzeptieren, verstehen wird man es nie..

    Ich danke dir das du da bist.. Und pass auf dich auf

    Danke eliott.. Ja ich habe mich erst vor zwei Tagen hier angemeldet.. Weil ich denke das alle Menschen hier das Schicksal Tod miteinander verbindet..

    Vielleicht findet man jemanden mit dem man sich austauschen kann. Denn Tod bedeutet auch Trauer, Tränen, Einsamkeit.. Und das ist das schlimmste.. So lehrt es mich meine Erfahrungen. Klar heißt es immer Zeit heilt Wunden. Aber stimmt nicht. Zeit verändert den Menschen..

    Ich wünsche Kraft und Zuversicht.. Auch wenn das Worte sind,die man nicht definieren kann, wenn man seinen Schatz verloren hat. Engel fliegen einsam.....

    Nein ich habe keinen Partner. Bin seit 8 Jahren geschieden. Ich habe noch zwei große Jungs 28 und 22.,die aber nicht mehr bei mir wohnen

    Ich kann mit niemandem darüber reden. Meide jeden Kontakt zu der aussen Welt und fahre täglich zwei Mal auf den Friedhof. Da rede ich dann mit Mia und meinem Vater, sie liegen nebeneinander

    Ja jeder versucht halt da so seinen Weg zu finden. Ich glaube nicht an den Glauben. Ich habe meinen Mittelpunkt verloren.. Und es ist schwer, manchmal auch unmöglich überhaupt zu denken. Es passiert dann eher als Funktion und routiniert.. Ich habe noch zwei große Jungs, die das aber anders sehen als wie ich...

    Wie recht du hast. Josef..

    Heute ist sich jeder selbst der nächste und Nächstenliebe ist ein Fremdwort geworden.. Aber das bringt wohl einfach die Zeit mit sich... Schnelllebig und ohne Bestand

    Aber die Zeit heilt keine Wunden, sie lässt uns anders denken und anders fühlen.. Die Zeit der Trauer wird nie enden, denn der verstorbene, in meinem Fall mein Kind, wird ja nicht mehr lebendig...... Ich bin froh hier zu sein, und es hilft ein klitzekleines bisschen zu wissen das man nicht alleine ist

    LG an dich

    I'm Februar dieses Jahres verstarb meine kleine Tochter. Eher plötzlich, an einer Grippe. Ich konnte mich nicht verabschiedet. Sie war noch fröhlich und alles schien gut.. Eine Stunde später ist sie zu den Engeln geflogen.

    Ich habe schon Vater, Tante, Onkel in den Tod begleitet aber das eigene Kind zu geben, da stirbt man mit.

    Man verliert sein Leben, seine Träume, sein Lachen und die Freude

    Ich weiß euch allen geht es auch so und ich wünsche euch die Kraft und die Zuversicht die mir noch fehlt.. Seid alle lieb gegrüßt von Marion