Beiträge von Dieter

    Hallo Brian, unsere Mamas waren etwas ganz Besonderes für uns. Und wir sind ja auch immerhin in ihrem Körper heran gewachsen, dass stellt schon eine besondere Verbindung her finde ich.


    Ich denke genau wie Du schreibst, es werden immer wieder Momente geben wird wo wir an unsere Mama denken werden, traurig sein werden und trauern. Ich lasse es auch zu und werde es nicht unterdrücken. Meine Mama hat den grössten und auch längsten Teil meines Lebens ausgemacht. Ich werde nun bald 53 Jahre alt, habe keine eigene Familie und auch keine Freunde die mir beistehen. Werde num bald in eine andere Stadt ziehen und ganz von Vorne anfangen müssen.

    Der Tod meiner Mama hat mich nun mehrfacher Hinsicht richtig hart getroffen, aber ihre fehlende Anwesenheit ist das Schlimmste...diese Endgültigkeit.

    Ich wünsche dir auch viel Gesundheit und Kraft diese schlimme Zeit zu bewältigen Brian. Ich weiß wie Du dich nun fühlst und wie sehr der Tod deiner Mama dir nahe geht.


    Alles Gute dir und liebe Grüße

    Dieter

    Hallo Brian, mein Beileid zum Verlust deiner Mama.

    Meine Mama ist am 11.08 verstorben, und ich fühle mich auch immer noch total schlecht und ich vermisse sie mehr denn je.

    Ich denke auch jeden Tag an meine Mama und mir kommen oft die Tränen.

    Kann dir nicht sagen wie lange das dauern wird bis es zumindest bischen besser wird.

    Ich bin mit meiner Mama sehr lange Zeit zusammen gewesen, da wird es nicht einfach so wieder gut werden.


    Lieben Gruß

    Dieter

    Hallo Nadine, meine herzliche Anteilnahme für Dich zum Tode deiner Mama. Ja, es ist ein Riesen Verlust wenn die Mama plötzlich nicht mehr da ist. Es entsteht ein sehr großes Loch das nicht mehr zu füllen sein wird.

    Meine Mama am 11.08 diesen Jahres gestorben, ich komme damit auch nicht klar und meine Traurigkeit und Vermissen haben sich nur verschlimmert.

    Nichts ist mehr so wie es einmal war und wird es auch nicht mehr sein.

    Man muss versuchen mit dem Schmerz zu leben, wobei das sehr schwer fällt.

    Steh deinem Vater so gut es geht bei Nadine, denn ich denke er braucht nun Jemanden an seine Seite. Natürlich fällt es dir nun auch sehr schwer, denn die eigene Mama ist etwas ganz Besonderes.

    Wünsche dir ganz viel Kraft dazu Nadine.


    Lieben Gruß

    Dieter

    Hallo Marion, ja du beschreibst es exakt so wie es ist und sich anfühlt.

    Und ich weiß tatsächlich nicht wie ich nun damit umgehen soll das meine Mama nicht mehr an meine Seite ist.

    Den Sinn des Lebens wieder zu finden wird schwer sein, denn ich sehe den Sinn des Lebens nicht darin nur Spaß zu bekommen.

    Es ist Liebe, es ist ein Füreinander da sein, sich helfen, dass eigene Tun auch für den Anderen zurück stecken, ja auch das habe ich nun etliche Jahre getan. Aber es ist keine Frage gewesen Das ich es tue, es ist selbstverständlicher Weise dazu .gekommen.

    Ich habe meiner Mama mal gesagt, dass ich es nicht wieder tun würde. Aber heute weiß ich, dass ich es genau so wieder tun würde für meine Mama, keine Frage.


    Eine Seele und 2 Herzen, ja Marion..nur jetzt ist ein sehr trauriges Herz allein zurück geblieben und es sehnt sich nach genau dem ,was du schreibst.


    Ganz lieber Gruß an dich Marion...

    Dieter

    "Meine einzige Hoffnung ist,dass man sich im Himmel wiedertrifft und man dort vielleicht von seinen Liebsten empfangen ist.Es wäre so schön."


    Liebe Kornelia, ja genau das ist auch meine Hoffnung. Ich hoffe das die Trennung auf Erden nur vorrübergehend sein wird und man sich auf der "anderen Seite, in welcher Art und Weise auch immer, sich dann wieder sehen wird.

    Ich vermisse meine alte liebe Mama so unendlich. 😢

    "dass die Person für immer weg ist und alles so endgültig ist und man jetzt alles vermisst,das Lachen,typische Gesten,jede Banalität,man wünscht sich alles zurück,selbst,wenn es nur für einen Augenblick wäre".


    Ja Kornelia, ganz genau so ergeht es mir nun auch.


    Lieber Gruß

    Dieter

    Hallo liebe Tessa, mein tiefstes Mitgefühl für Dich und deinen schweren Verlust deiner Mama.


    Ich verstehe sehr gut wie Du dich fühlst. Meine Mama ist nun vor 2 Monaten gestorben, ich bin mit ihr 52 Jahre lang unzertrennlich gewesen und hab immer mit ihr unter einem Dach zusammen gelebt.

    Meine Mama ist zwar 89 Jahre alt geworden, aber glaube mir, nach so einer langen Zeit des Zusammenseins mit meiner Mama und nun plötzlich ist sie nicht mehr, fällt unglaublich schwer und tut höllisch weh. Meine Mama hat eine Lungenentzündung sehr schnell das Leben gekostet, ich habe nicht im Ansatz geahnt ,dass sie sich eine zugezogen hat.


      • Dieser Gedanke, dass man einen Menschen nie wieder sehen kann oder mit dieser Person sprechen kann macht einen kaputt.


    Ja, genau so geht es mir nach nun 2 Monaten auch. Ich würde so gerne mit meiner Mama über alles reden, sie sehen...aber das wird nie mehr der Fall sein und ich fasse es einfach nicht.

    Ich wünsche dir sehr viel Kraft für die kommende Zeit Tessa, bei mir ist es nach nunmehr 2 Monaten schlimmer geworden das ich meine Mama vermisse.


    Lieben Gruß

    Dieter

    Meine herzliche Anteilnahme @ll@ zum Verlust deiner Mama. 58 ist noch kein Alter zum sterben, aber der Tod fragt nichts danach und nimmt einfach den geliebten Menschen weg.

    Meine ist 89 Jahre alt gewesen als sie am 11.08 diesen Jahres verstorben ist an einer schweren Lungenentzündung die ich bei ihr nicht bemerkt hatte. Auch meine Mama klagte über Luftnot, aber ich konnte sie nicht verstehen was sie mir sagen wollte. Nun nachdem sie verstorben ist und ich dann erfuhr das Mama eine Lungenentzündung hatte, wurde mir klar was sie mir versuchte zu sagen. Ich vermisse meine Mama nach nun 7 Wochen immer mehr und bin sehr traurig das ich sie nicht mehr bei mir habe.


    Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit die sehr schwer sei wird ohne deine Mama liebe @ll@


    Dieter

    Hallo Samara, ich möchte nun nur kurz etwas schreiben, da ich eigentlich schon schlafen sollte. Aber auch das fällt nicht so leicht und wenn ich schlafe, wache ich eh früh wieder auf und mein erster Gedanke...Mama, und ich weiß sie ist nicht mehr da und ich bin traurig und die ersten Tränen fangen an zu kullern.

    Du hast geschrieben.." Ich war jeden Tag bei ihr und wenn ich bei ihr war war ich geistig irgendwie weg denn ich musste soviel ausblenden sonst wäre ich dort zusammengebrochen."


    Ja, dass ist das richtige Wort dafür, "ausblenden".

    Mir ist es im Grunde die letzten Tage mit Mama genau so ergangen, ich kann mich an gewisse Stunden und Tage garnicht mehr erinnern.

    So zb nicht genau an den Freitag Mittag als ich zu ihr ins Krankenhaus ging nachdem man Mama Morgens zum Krankenhaus brachte. Ich kann mich nicht daran erinnern wie es ihr da genau ging, ob sie da noch etwas gesagt hat oder oder, ich kann mich nicht erinnern. Als ich Abends zurück kam weiß ich das ich Mama noch eine halbe Schnitte Brot und eine Banane gefüttert habe und sie das auch noch gegessen hat, wenn auch sie sehr schwach gewesen ist.

    An den Freitag Morgen als man Mama mit dem Krankentransport abgeholt hat, kann ich mich nicht erinnern ob ich Mama da von Vorne gesehen habe als man sie hier aus dem Fahrstuhl heraus und dann durch die Haustüre geschoben hat an der ich stand. Ganz komisch das ich mich daran nicht erinnern kann.

    Denn ich kann mich zb ich genau daran erinnern als ich Mama im Dezember 2018 mit Krankenwagen abholen lies..da sehe ich noch Alles genau vor meinen Augen..auch Mama und wie ängstlich sie da gewesen ist. Ebenso auch vom 02.07 als ich auch nochmal Krankenwagen gerufen habe erinnere ich mich an Alles.


    Aber nun an fast Nichts von diesen Momenten? So zb habe ich auch nur das Bild im Kopf als sie meine Mutter mit deren Rollstuhl in den Wagen geschoben haben und ich Mama nur noch von hinten gesehen habe.

    Und normalerweise bin ich immer noch mit zum Krankenwagen oder wie zuletzt Krankentransport gekommen um Mama zu sehen und ihr zu sagen, dass ich gleich nachkommen werde zum Krankenhaus.

    Dieses Mal ist Alles anders gewesen, ich wollte mich zuerst noch wieder hin legen,da ich die Nächte zuvor auch nicht geschlafen hatte,weil Mama sehr unruhig gewesen ist und immer nach mir gerufen hat. Normalerweise wäre ich auch mit zum Krankenhaus gekommen zumal ich hätte hin laufen können.

    An den Samstag Mittag als ich bei Mama im Krankenhaus gewesen bin erinnere ich mich ebenso schlecht bis garnicht, ausser an den Abend dann erneut und das es Mama da schlechter ging und sie auch nichts mehr essen konnte, mich nicht mehr wahr genommen hat und in eine Art Dämmerzustand sich befunden hat. Es ist ein sehr trauriger Anblick für mich gewesen meine Mama so schnell sich in diesem verschlechterten Zustand sehen zu müssen.

    Ich weiß nicht ob man ihr den Tag über schon Morphim gegeben hat, oder am Freitag bereits schon, ich weiß nur noch, als ich am Samstag Abend zuerst noch nach Hause ging um etwas zu essen meine Mutter auf ihrer linken Seite lag ..sie zwar schneller atmete aber keine lauteren Geräusche zu hören waren.

    Weil meine Mama aber aufgrund der Lungenentzündung wohl auch Schmerzen hatte und wo sie versuchte sich umzudrehen dann immer Aua sagte, sagte mir die Nachtschwester bevor ich ging, dass sie Mama etwas geben wird gegen Schmerzen und damit sie leichter atmen könne.


    Als ich um kurz nach 23 Uhr zurück kehrte lag meine Mama auf dem Rücken, sie atmete schnell und ich hörte lautere Geräusche, nicht diese typische Rasselatmung sondern eher ein Gieven. Um 2 Uhr Nachts hörte Mama dann plötzlich auf zu atmen .. nach einer kurzen Weile atmete sie noch 2mal ein und aus, danach trat Stille ein. Ich holte die Schwester die 1 Stunde zuvor noch gucken kam und meinte das meine Mama nun etwas ruhiger atmen würde, was zwar stimmte aber nicht von sehr langer Dauer war und Mama erneut lauter zu atmen begann.


    Man sagte mir nicht das Mama Morphin gegeben hat und seit wann und in welcher Dosis.

    Als ich vorige Woche mit dem Stationsarzt nochmal sprechen wollte erwähnte er das gegen Ende unseres Gespräches nebenläufig das man Mama Morphin gegeben habe.

    Nun habe ich zb wiederrum gelesen, dass wenn der Patient schon ein flache Atmung hat, man kein Morphin geben darf. Denn das kann dann zum Atemstillstand und somit zum Tod führen, was bei meiner Mama dann ja auch geschehen ist.


    Ich möchte meine Mama auch in meinen Arm nehmen und ihr noch so viele Dinge sagen, nur ist es dafür nun zu spät. Und wirklich und schön verabschieden konnten wir uns Voneinander auch nicht mehr und ich bin sicher, dass Mama am Donnerstag als ich mit ihr noch auf der Couch gesessen bin, auch nicht mit ihrem Tod so schnell gerechnet hat. Sie hat mir zwar sagen wollen das sie meint zu ersticken..was ich aber nicht verstand weil Mama das nicht mehr deutlich aussprechen konnte, aber ich glaube sie hat auch nicht damit gerechnet nun sterben zu müssen.

    Hallo Kornelia, hallo liebe Antje, ja mit der Beerdigung geht das irdische Leben mit dem geliebten Menschen endgültig zu Ende.

    Ich habe meine Mama am 17.08 zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet, unserem letzten gemeinsamen Weg der mein schwerster in meinem bisherigen Leben gewesen ist.

    Nun ist die unendliche Trauer und der Schmerz da der immer schlimmer wird. Das Vermissen der Mama die immer so selbstverständlich da gewesen ist, zu der man reden konnte und sie gesehen hat.

    Alles ist mit einem Male weg, kommt nicht zurück nur die Erinnerung bleibt zurück.

    Es ist unbeschreiblich schwer die eigenen Gefühle wieder zu geben weil man das nicht in Worte wieder geben kann. Und dieses Endgültige macht es einem so schwer es wahr haben zu wollen, wahr haben zu müssen, denn ich will es nicht wahr haben obwohl ich es muss.

    Mein Herz weint, meine Gefühle weinen, mein Inneres ist am weinen, ich liebe meine Mama so sehr und ich würde ihr das nun so gerne sagen. Zu ihr gehen, sie in meinen Armen nehmen , ihr einen Kuss geben und sagen, Mama ich liebe Dich.


    Liebe Kornelia, mit anderen Menschen die selbes durchmachen wie wir zu reden tut sicher gut so wie in einer Trauergruppe das möglich ist. Wenn ich wüsste wo sowas bei mir statt findet, würde ich bestimmt auch mal hin gehen.

    Aber mir ist klar, wenn wir dann wieder für uns alleine sind, ist halt diese Leere da die durch nichts mehr ersetzt werden kann. Und unsere Mamas werden uns unser Leben lang fehlen, mir ist das nun die letzten Wochen sehr bewusst geworden. Mir wird sie immer fehlen jetzt und ich werde immer an meine Mama denken, ich versuche mir vor zu stellen das sie mich fühlen kann, sie weiß das ich sie sehr vermisse ihr es nun aber gut gehr und Mama mir nur etwas voraus gegangen ist und ich nachkommen werde.


    Liebe Antje, ich wünsche dir auch viel Kraft und das du die Beisetzung deiner Mama gut überstanden hast und das dein Papa trotz des herben Verlust auch an Dich denkt , denn du das Kind bist was er deiner Mama geschenkt hat.


    Liebe Grüße an Euch beide..

    Dieter

    Meine Mama ist als sie älter und schwächer wurde auch zu meinem "Kind" geworden und das sagte ich Mama da auch mal. Da sagte sie... ja, das ihr werdet wie die Kinder. ☺ das war so lieb und ehrlich von ihr.

    Aber natürlich ist sie immmer auch meine Mama geblieben um die ich mich kümmern muss wenn sie nicht mehr kann, und das habe ich bis zu ihrer letzten Sekunde getan so gut es ging und ich konnte.

    Obwohl ich keine 40 Stunden arbeiten musste, was im Fall der Pflege meiner Mutter dann auch garnicht mehr möglich gewesen wäre, bin ich auch öfter an meine phsychischen Grenzen gestossen.

    Ich musste zuletzt immer aufpassen das sie nicht stürzt als ich mit ihr draußen noch ohne Rollstuhl spazieren gehen konnte. Denn sie ist mir als sich Mama bei mir nicht am Arm eingehakt hat schon fürchterlich hin gefallen wo ich dachte, nun hat sie sich etwas gebrochen. Aber mit viel Glück und starken Knochen ist das nicht passiert, aber letztes Jahr hatte sie sich dabei eine ganz schlimme Prellung zu gezogen die ich ihr sicherlich 6 Wochen lang behandelt habe.


    Dann nach ihrem ersten Krankenhausaufenthalt ist sie mir 3 Monate später Nachts als sie von der Toilette runter wollte ganz schlimm gestürzt und sie ist auf ihre Nase gekracht die dann schlimm am bluten war und ich musste sie dann verarzten.

    Danach musste ich Nachts immer aufpassen das sie nicht alleine zur Toilette geht und stürzt, ich stellte ihr dann zuerst immer eine Wanne neben ihr Bett wo sie rein machen konnte, später erhielt ich einen Toilettenstuhl.


    Liebe Samara, ich kann sehr gut nachvollziehen das dir nun das umsorgen für deine Mama, dein Kind dir nun sehr fehlt, du dir nutzlos nun vorkommst und eine Leere spürst.


    Mir geht es ganz genau so, und ich bin auch ganz Alleine, wirkliche Freunde habe ich keine und dadurch das ich schon Vollerwerbsunfähig bin und nicht arbeite auch da keine Ablenkung.

    Aber ich weiß das es mir dann genau so gehen würde wenn ich nach Hause kommen würde und Mama wäre nicht mehr da.

    Ich kann mir dein Gefühl nun gut vorstellen in der renovierten Wohnung zu sein du dich aber fragst, wozu das Alles. Mir erginge es nicht anders jetzt.

    Wenn ich zb zurück denke als Mama und ich noch in unserem Haus gelebt haben, insgesamt 49 Jahre lang, ich noch das Schlafzimmer meiner Mutter mit schöner Deckenvertäfelung, neu tapeziert usw fertig gemacht hatte, wozu das Ganze?

    Da habe ich noch einen Sinn gesehen und ich wollte es meiner Mama einfach auch schön machen damit sie sich auch wohl fühlt.

    Jetzt ist mein Leben auch leer, richtig Leer um ehrlich zu sein und ich weiß nicht wie ich das wieder einen Sinn geben kann. Ich bin wie Du auch sehr, sehr traurig und stelle mir die selbe Frage welchen Sinn mein Leben nun noch hat. Ganz Alleine möchte ich keinen weiten Weg mehr durchs Leben gehen, meine Mama hat mir schon einen Sinn gegeben, den ich so Richtig erst jetzt erkenne.



    Lieben Gruß an Dich sende..

    Dieter

    Hallo Samara, ich lese deinen Beitrag erst jetzt. Als ich ihn nun gelesen habe erkenne ich mich selber darin wieder an deiner Stelle.

    Ich kann mich nur all zu gut in deine Lage jetzt wie auch als deine Mama noch gelebt hat hinein versetzen. Ich möchte dir mein tiefstes Mitgefühl zu den Verlust deiner Mama überdenden und fühl dich ganz lieb umarmt.


    Meine Mama ist am 11.08.19 gestorben, sie ist 89 Jahre alt geworden. Jetzt wo ich es schreibe will ich es trotzdem nicht glauben das sie tatsächlich tot ist.

    Mir fehlt meine Mama auch so sehr und ich bin tief traurig das sie nicht mehr bei mir ist.

    Ich habe mit meiner Mama immer zusammen gelebt im Grunde, 52 Jahre lang immer mit ihr zusammen gewesen. Als ich 12 war ist mein Papa an einem Aneuyrisma im Kopf was geplatzt ist gestorben, und von da ab hat sich ein ganz besonderes Verhältnis zwischen mir und meiner Mama entwickelt. Sie war für mich da, ich für sie und wir sind unzertrennlich geworden. Klar hat es auch mal heftigen Streit gegeben und ich bin oft zu unrecht gemein zu ihr gewesen was ich nun auch total bereue.



    Mir ist es aus Verzweiflung meiner eigenen Lage zum Schluss genau so wir dir ergangen. Ich habe es an meiner Mutter manchmal ausgelassen, völlig zu Unrecht und sie konnte ja auch nichts dafür und als sie älter und schwächer wurde konnte sie sich ja auch nicht mal verbal wehren. Das tut mir nun alles so sehr Leid und ich hoffe meine Mama hat es nicht ernst und mir böse genommen. Denn ich habe meine Mama viel, viel zu lieb gehabt und wollte immer nur das es ihr gut geht.


    Meine Mama ist lange Zeit nie wirklich krank gewesen, mal eine Erkältung, mal Durchfall weil sie etwas schlechtes gegessen hatte und das wars schon.

    2013..2014 bemerkte ich aber schon das Mama schwächer wurde, sie Nachts manchmal 2..3 mal zur Toilette raus musste und auch oft Nachts nicht fest schlief.

    Beim Kardiologen wo ich 2014 dann nach Überweisung ihres Hausarztes gewesen bin, stellte eine Aortenklappenstenose II-III Grades fest und eine leichte bis mittelgradige Insuffizienz dieser Klappe.


    Danach geschah aber nichts weiter, eine neue Aortenklappe die der Kardiologe meiner Mutter damals angeraten hatte, lehnte sie aber da sofort ab. Ein weiteres Gespräch beim Hausarzt danach erfolgte nicht, ebenso wenig das Mama zb ein Medikament verschrieben bekam, denn sie litt auch unter Bluthochdruck was der weiteren Verschlechterung der Stenose natürlich zu Gute kommt.


    26 Dezember 2018 bekam meine Mama dann auch zum ersten Mal ernstere Symptome, Atemnot, Wasser Ödem aug der Lunge und sehr hohen Blutdruck so das ich da den Notarzt kommen lassen habe. Mama erholte sich dann aber recht schnell und konnte am 3Tag bereits wieder entlassen werden.

    Hallo Antje, mein herzliches Beleid für Dich zum Tod deiner Mama.

    Das Ende deiner Mama klingt ähnlich wie das von meiner Mama. Meine Mama hatte im Dezember 2018 auch zum ersten Mal ein Wasser Ödem in ihrer Lunge, dass kam von ihrer schwergradigen Aortenklappenstenose und Herzinsuffizienz.

    Sie musste dann unter Anderem auch die Wassertabletten nehmen, vertrug diese aber ganz gut.

    Mama lag dann wegen dieser Sache noch 2 mal im Krankenhaus, einmal Ende Juni als ich sie fürsorglich hinbrachte weil ihre Atmung wieder Geräusche machte und dann nochmal Anfang Juli. Aber sie konnte das Krankenhaus nach kurze Zeit von 2 Tagen im Grunde wieder verlassen und ihr ging es soweit ganz gut.


    Als ich sie nun zuletzt ins Krankenhaus gab und das auf anraten des Hausarztes , weil Mama die Woche über ziemlich schwach und Nachts dann aufgeregt und schlaflos gewesen ist, ging es alles sehr schnell.

    Der Krankentransport holte meine Mama Freitags Morgens um 9Uhr aus der Wohnung ab und brachte sie hier ins nahe gelegene Krankenhaus. Man untersuchte sie dort, röntge ihre Lunge, nahm ihr Blut ab etc.

    Als ich Mittags zu ihr ging lag sie bereits in ihrem Bett...geschwächt aber ich erinnere mich nicht mehr daran ob ich mit ihr sprechen konnte zb. ich weiß nicht warum ich mich nicht daran erinnere.

    Abends als ich zurück kehrte sagte man mir das meine Mama um 18 als sie das Abendbrot reichten wohl kreidebleich im Bett gelegen habe und sie Atemnot hatte und es ihr richtig schlecht ging. Man hat ihr da wohl Wasserabführende Injektion gegeben und auch wohl ein Schmerzmittel.

    Meine Mama ist jedenfalls als ich dann dort war richtig schlapp gewesen und ich habe ihr auch gesagt das sie richtig schlapp sei. Meine Mama bejahte dieses, aber nur durch leichtes Kopf nicken und mit hmmmmmhmmm was ja bedeutete.

    Sie öffnete nicht mehr wirklich ihre Augen und da sie nichts gegessen hatte fütterte ich sie noch mit einer halben Schnitte Brot und einer Banane und etwas zu trinken. Meine Mama hat das dann auch noch gegessen wenn auch sehr langsam. Sie war immer so lieb wenn ich bei ihr gewesen bin und dann ass sie dann auch obwohl sie garkeinen Appetit hatte, nur mir zu Liebe tat sie es dann.


    Als ich am Samstag Mittag dann zu Mama ging hatte sich ihr Zustand nicht gebessert und eine Schwester sagte mir als ich kam, ihrer Mutter geht es stabil schlecht.

    Abends als ich erneut zu Mama ging schien es ihr nochmals schlechter zu gehen....ich konnte ihr nichts mehr zu Essen geben und trinken nur paar Schlückchen. Es war schlimm meine Mutter in dem Zustand erleben zu müssen.


    Die Stationsschwester sagte da zu mir, dass meine Mama sich auf ihren Weg macht wie es aussieht. Ich könne zur Nacht gerne bei ihr im Zimmer bleiben.

    Das tat ich dann auch nachdem ich gegen 23 Uhr zurück kehrte. Die Nachtschwester sagte noch das sie meiner Mutter dann noch ein Schmerzmittel geben würde und etwas damit sie leichter atmen könne.

    Um 2 Uhr Nachts hörte meine Mutter für immer auf zu atmen und ihr Herz auf zu schlagen. Es war der traurigste Moment in meinem ganzen Leben und wird es immer bleiben.

    Ich erfuhr erst Gestern, dass meine Mama wohl eine schwere Lungenentzündung hatte, was sie dann auch wegen ihrer Vorerkrankung und weil sie halt am Freitag schon in einem nicht guten Allgemeinzustand, nicht überstanden hat.

    Mir wurde erst da klar, dass meine Mama deswegen schon 5 Nächte in Folge zuhause unruhig gewesen ist und wohl auch Angst hatte zu ersticken.

    Ich wusste aber nicht was los war und habe nicht geahnt das sie da schon wohl die Lungenentzündung hatte. Es ist nur merkwürdig gewesen das sie gerade da dann Nachts nicht mehr gehustet hat. Was sie sonst schon öfters getan hat und mich dann sehr beunruhigt hat. Das kam aber auch wohl von den Medikamenten...mich hätte es mehr beunruhigen sollen das sie da nicht mehr gehustet hat, dafür aber so unruhig gewesen ist und tagsüber dann abgeschlagen auf der Couch gelegen ist...und das komischerweise nur noch auf ihrer Herzseite...was sie sonst nicht ständig so tat.

    Manchmal sollte man einfach auf solche kleinen Unterschiede achten die nämlich einen schwerwiegenden Grund haben können. Ob es meine Mutter noch gerettet hätte wenn sie zb 4 -5 Tage früher ins Krankenhaus gekommen wäre , vermag ich nicht zu sagen.

    Hallo "Gast"...Ja, es ist entsetzlich mir vorstellen zu MÜSSEN, dass es nun die Realität sein wird die Mama nicht mehr sprechen zu können und bei sich zu haben.

    Ich habe heute erst zu mir selber gesagt, na Dieter was ist denn jetzt aus deiner großen Klappe geworden auch die du oft zu deiner Mama gehabt hast. Jetzt bist ein kleiner Junge, weißt nicht wo du es suchen sollst und vermisst deine Mama un ohne Ende. Warum bist du nicht einfach auch immer lieb zu ihr gewesen, gerade als deine Mama schwach und krank gewesen ist. Sie hat deine Liebe verdient und nichts Anderes.. jetzt heulst Du rum weil deine Mama dir so sehr fehlt und du nun merkst was Du an ihr hattest.


    Ja, meine Mutter ist auch meine beste Freundin gewesen und ich möchte am liebsten auch zu ihr hin....ich habe schon so viele Tränen nun vergossen das mir meine Augen weh tun. Aber es ist nichts im Gegensatz dazu wie sehr mir mein Inneres nun schmerzt.


    Alle Kraft wünsche ich dir mit dem Verlust deiner Mama zurecht zu kommen.

    Hallo Susi, schön das Du zu uns gefunden hast. Ich möchte dir mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.

    Es muss sehr schwer sein für dich deinen Mann so unerwartet verloren zu haben. Mögest du viel Kraft finden diese schwere Zeit zu überstehen und viel Zuspruch erfahren.


    Liebe Grüße

    Dieter

    Hallo Celica, mein herzliches Beleid für dich und deinen Verlust deiner Mama. Ich kann es sehr gut nachvollziehen das du deine Mama noch ständig siehst, mir geht es nicht anders. Und ich denke das wird auch immer so bleiben bei mir, denn die gemeinsame Zeit war einfach so enorm lang.

    Lass die Momente an Dich ran, verdränge sie nicht auch wenn es so sehr weh tut. Ich schaue immer zur Couch wo meine Mama immer sehr oft gesessen und gelegen ist, ich schaue neben mir auf den Beifahrersitz im Auto wo Mama so oft gesessen ist und ich rede zu ihr als wäre sie da.

    Ich möchte meine Mama auch vor meinen Augen sehen so als wäre sie noch da, ich will niemals vergessen wie sie ausgesehen hat oder das es verblasst. Ich will es immer in Erinnerung behalten wie sie zuletzt ausgesehen hat und immer so lieb gewesen ist.

    Danke darkangelx für dein Angebot, auf welches ich sicher gerne zurück kommen werde.

    Mein Bekannter hat sich natürlich erneut nicht gemeldet, war schon irgendwie klar.

    Angeln geht wohl wieder vor und ich interessiere nicht mehr. Habe diesen Samstag dann auch wieder mal ganz Alleine verbracht. Das ist nun umso härter nun ganz Alleine da zu stehen.

    Man hat wenig davon wenn man für Andere immer Zeit hatte, dann aber selber in der Not im Stich gelassen wird. Meine Mama ist mein einzigster wahrer Freund gewesen.

    Hallo Ivo, dass mit deinen Beitrag hat schon was und mit den Zahlen der Datum bei dir möchte ich dir mal etwas zu dem Meinigen sagen was mir auch aufgefallen ist.

    Ich bin am 19.01 .1967geboren worden, dass war auf einem Donnerstag.

    Meine Mutter ist am 27.03.1930 geboren worden, dass war ein Donnerstag.

    Mein Bruder der am 05.09.1963 geboren wurde, ist ein Donnerstag gewesen.


    Dieser Bruder ist am 09.01.2018 gestorben. Wenn man die Zahlen umdreht....19


    Meine Mutter ist am 11.08. 2019 gestorben. 11+8= 19 und die zweite 19 im Jahrhundert.


    Als ich die Sterbeurkunde von der Mutter meiner Mama in ihrem Nachtschränckchen gefunden habe, stand dort die Todeszeit...14 Uhr.

    Meine Mama ist um 2 Uhr Nachts gestorben...ich schaute auf die Uhr, als meine Mama den letzten Atemzug machte und es war exakt 2 Uhr.



    Das deine Mutter dir erschienen ist und Auto sagte und dir damit einen Hinweis mit deinem Auto und das etwas passiert ist, schon krass.

    Ich denke die Toten sind in einer anderen Dimension in der wir nur keinen Zutritt haben. Zumindest hoffe ich das es sowas gibt, aber die Toten können uns noch erscheinen für eine gewisse Zeit.


    Meine Mama erzählte mir, dass mein Papa der schon sehr früh verstorben ist, später bei ihr am Bett gewesen sei, sie gespürt hat das sich Nachts Jemand auf ihrem Bett gesetzt hat und sie öfter auch einen Luftzug in ihrem Schlafzimmer verspürt hat obwohl das Fenster und Tür verschlossen waren.

    Etliche Jahre später ist das Nie wieder vorgekommen.


    Ich würde gerne solche oder ähnliche Zeichen erhalten von meiner kürzlich verstorbenen Mutter.

    Unsere Mütter werden IMMER etwas ganz Besonderes für uns bleiben, denn wir sind in ihrem Körper heran gewachsen.

    Das macht es von Beginn an zu etwas ganz Besonderem und Innigen.

    Ich kann nur zu gut verstehen das Du deine Mutter nochmal in den Arm nehmen möchtest und dich für Alles bedanken möchtest bei Ihr, mir geht es genau so und ich trauer und leide sehr.

    Hallo Nasi, diese gsnzen Warum Fragen werden uns lange quälen und wir werden uns diese noch oft stellen.

    Ich bin momentan im selben Prozess und frage mich auch immer warum habe ich meiner Mama nicht noch Dies und Das gesagt was ich ihr noch sagen wollte. Warum ging es dann alles so schnell zu Ende. Warum bin ich an unserem letzten gemeinsamen Abend noch böse zu ihr geworden nur weil sie etwas Essen sollte.

    Warum bin ich am Morgen nicht direkt mit zum Krankenhaus gegangen als man sie von Zuhaus abgeholt hat.


    Du siehst, wir werden uns immer nach dieses Warum fragen...ich denke wir werden nie eine Antwort darauf bekommen.

    Vielleicht ist es Schicksal, Vorherbestimmt oder was auch immer.

    Wir werden damit leben müssen, auch wenn es verdammt schwer fällt, ich verstehe dich nur zu Gut. Ich weiß momentan auch nicht wie ich wieder glücklich werden soll, und die Einsamkeit nun kommt noch dazu. Ich habe nicht wirklich Jemanden mit dem ich über Alles reden kann. Ich sitze nun Abends ganz Alleine in der Wohnung herum und weiß manchmal nicht womit ich mich abkenken soll. Meine Mama war ein Halt für mich der nun weg ist.