Warum tröstende Worte so wichtig sind

  • Oft erreicht Sie die Nachricht vom Tod eines Menschen plötzlich ...


    Selbst wenn Sie mit dem Tod eines Ihnen bekannten Menschen rechnen – etwa, weil er unheilbar krank ist –, fällt es oft sehr schwer, den Hinterbliebenen sein Beileid zu zeigen und es in Worte zu fassen.
    Mitgefühl, also Emotion, ist in gewissem Maß gefragt.
    Diese zuzulassen und zu formulieren fällt vielen Menschen schwer, Hilflosigkeit macht sich breit. Der Tod ist in unserer Kultur ein Tabuthema: Uns wurde nicht beigebracht, wie wir mit unserer Endlichkeit umgehen können. Auch vielen gläubigen Menschen fällt es schwer, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Das Thema macht Angst, deswegen meiden die meisten es lieber.



    Trotzen Sie der Hilflosigkeit
    Selbst wenn Sie sich hilflos fühlen, verharren Sie nicht in der Tatenlosigkeit. Teilen Sie den Hinterbliebenen Ihre Betroffenheit mit, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Auch wenn Sie den Verstorbenen nicht kannten, sind mitfühlende Worte gefragt.


    Der italienische Philosoph und Therapeut Piero Ferucci schreibt in seinem Buch „Nur die Freundlichen überleben“: „Leidende Menschen brauchen keine Diagnosen, Ratschläge, Deutungen, Beeinflussungen, sondern echtes bedingungsloses Einfühlungsvermögen. Sobald sie wenigstens das Gefühl haben, dass jemand sich mit ihren Erfahrungen identifiziert, können sie ihr Leiden loslassen und geheilt werden.“




    "GETEILTES LEID IST HALBES LEID"

  • aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass es sehr wichtig ist dass man in der phase der trauer unterstützung und trost bekommt.

    ich hatte das glück immer wieder menschen um mich zu haben die für mich da waren...mit denen ich über meine trauer reden hab können die mir zugehört und mich getröstet haben.

    sie waren es die mit gut zugeredet und mich wieder aufgerichtet haben.

    das hat unheimlich gut getan.

    dafür bin ich ihnen heute noch dankbar...

    lg elli

  • da hast wohl recht josef...

    Paula..oft ist es so dass man wichtige dinge immer wieder nach hinten schiebt.

    auch wenn du deine Mama net oft in den arm genommen und ihr gesagt hast wie lieb du sie hast..

    aber glaub mir das hat sie genau gewusst und auch gespürt..

    das ist wohl eine der besonderheiten einer Mama.

    da brauchst du dir deswegen keine Gedanken machen...

    lg elli

  • Danke liebe Elli!

    Ich denke auch ,dass sie es gespürt hat!

    Wochen vor ihrem Tod hat sie sich auch bei mir bedankt!Sie meinte,bevor sie es nicht mehr sagen kann,will sie mir jetzt schon Danke sagen!

    Ich habe aber nicht daran gedacht,dass sie sterben könnte so schnell!

    Und das Ausmaß des Schmerzes konnte ich mir auch nicht vorstellen!

    Herzlichst Paula!

  • liebe paula!

    es wäre schon möglich dass sie gespürt hat dass sie bald gehn muss.

    deswegen war es ihr so wichtig bei dir zu bedanken.

    sie hat es sicher sehr geschätzt was du für sie getan hast...

    das sind berührende momente die unwiederbringlich sind und die man ein leben lang im gedächnis behält...

    wie schnell es oft gehn kann und wie schmerzvoll der verlust eines menschen ist kann man sich nicht vorstellen..

    bis es einen selbst betrifft...

    umso wichtiger ist es dass genau dann jemand da ist der dich auffängt dich tröstet .

    aber auch zuspruch kann hier sehr hilfreich sein...

    auch wenn es für hinterbliebene sehr schwer zu verstehn ist...

    so war es für deine mama eine erlösung.

    alles liebe elli

  • Guten Morgen liebe Elli!

    Auch du hast sicher Schmerzvolles zu verkraften,donst könntest du uns hier im Forum auch nicht verstehn und so einfühlsam trösten!

    Ich will es nicht wahrhaben,dass Mama weg ist,mit ihr ist auch der Sinn in meinem Leben verschwunden!

    Ich muss zwar weiterleben,aber ich lebe in einer Welt nur aus Erinnerungen !

    Wenn Mutter wenigstens ein schönes Leben gehabt hätte aber das Gegenteil war der Fall...auch ich hab ihr viel Kummer bereitet:(und jetzt ist es zu spät um noch was gut zu machen!

    Grüsse von einer verzweifelten Paula!

  • ja liebe paula so ist es..und es hat jedesmal sehr weh getan.

    Da brauchst dann sehr viel unterstûtzung.

    Viele menschen haben mit dem verlust eines geliebten menschen zu kämpfen sind oft einsam und haben niemanden dem sie sich anvertraun kônnen .

    Deswegen ist es mir so wichtig gerade fûr diese menschen da zu sein.

    das wahrhaben dass du deine mama nicht mehr da ist und du sie nie wieder sehn wirst ist sicher eine der schwierigsten dinge die du zu bewältigen hast.

    Ihr ward ein eingspieltes team.

    Es ist dir bewusst dass das leben weiter geht. ..aber es ist nicht mehr so wie es einmal war weil der wichtigste mensch in d.leben fehlt.

    Was dir noch bleibt sind die erinnerungen an sie..

    Deine mama hat sicher kein einfaches leben gehabt .auch wenn du ihr viel kummer und sorgen bereitet hast..sie hat alles getan damit aus dir ein guter und liebevoller mensch wirst.

    Ich finde dass ist ihr sehr gut gelungen.

    Das ist was wirklich zählt.

    Deine mama hat dir bestimmt verziehn..

    Du solltest dir deswegen keine gedanken machen.

    Alles liebe elli