Mein Papa verstarb plötzlich

  • Hallo ich muss mir das von der Seele schreiben. Am 22.12.2018 verstarb ganz plötzlich mein Papa im Alter von 61 Jahren. Ich hatte an diesem Tag Frühdienst gehabt arbeite in der Altenpflege. Hatte dann Feierabend kam nach Hause. Ging dann gegen 15.00 rüber zu meinen Eltern wohnen im selben Haus ein Eingang weiter. Fragte ob wir zusammen Kaffee trinken wollen mein Papa sagte nein er habe kein Appetit klagte etwas über Sodbrennen. Ich gab ihn dann eine Tablette. Wir sind dann auf dem Balkon gegangen und rauchten noch eine. Damals wusste ich nicht das es die letzte Zigarette mit meinem Papa war. Ich ging dann wieder rüber zu meiner Familie wir wollten noch einkaufen fahren was wir dann auch gemacht haben. So gegen 18.00 Uhr waren wir wieder zurück. Packten aus es klingelte mein Handy meine Mutti dran Papa geht's schlecht ich rannte sofort rüber sah mein Papa im Sessel Kopf zur Seite rief sofort die Rettung schleuderte mein Papa auf den Boden und begann mit der Reanimation bis die Rettung kam. Mussten dann das Zimmer verlassen mir war da schon klar er schafft es nicht ich weiß nicht warum aber ich wusste es. Sie haben 45min versucht ihn zurück zu holen und dann stand es fest mein Papa ist von uns gegangen. Es kam dann noch die Kripo es zog sich alles bis so gegen 23.00 Uhr hin. Dann kam noch das schwierigste für mich mein Sohn 6 Jahre fragte was ist denn nun mit Opa ihm das zu erklären war für mich Herz zerreisend. Gegen 23.00 wurde er abgeholt. Ich weiß heute noch nicht wie wir Weihnachten überstanden haben. Ich glaube man hatte das alles noch nicht wahr genommen. Er wurde dann frei gegeben wir wissen nicht an was er verstorben ist plötzlicher Herztod oder eine Lungenembolie sagte uns die Notärztin. Am 12 Januar 2019 war dann die Beerdigung und ein paar Tage später ging es dann los bei mir. Meine Mutti hat COPD und musste nach Treuenbrietzen ins Krankenhaus zum einstellen. Sind sie besuchen gefahren und kamen nach Hause saßen beim Abendbrot und mir wurde ganz komisch sah neblig spürte meinen Herzschlag mein Blutdruck gemessen war bei über 200 und dann kam die Angst mein Mann rief die Rettung die auch gleich vor Ort waren. Ja haben alles untersucht EKG in Ordnung ja bis mir dann der Notarzt sagte das ich grade eine Panikattacke hatte. Gab mir Tavor zur Beruhigung. Damit musste ich mich dann erstmal auseinander setzten. Hatte dann auch Angst mir würde das selbe passieren wie bei meinem Papa. Ging zum Spiegel dachte hätte blaue Lippen beobachtete meine Haut wenn etwas zwickte dachte ich gleich sonst was. Hatte dann Venlafaxin bekommen muss sagen hat mir geholfen und war nachts komplett immer durchgeschwitz. Sind dann im Mai diesen Jahres in unseren Garten rausgezogen was mir sehr gut bekam. Setzte dann auch Venlafaxin wieder ab. Jetzt sind wir wieder zurück und war auch seit fast 6 Monaten das erste mal wieder bei meiner Mutti in der Wohnung und am Abend bei mir zu Hause gings wieder los. Unruhe Gefühl nur am weinen hab jetzt Probleme mit meinem oberen Rücken ich glaube weil ich dauer angespannt bin. Es ist ein Teufelskreis wenn der Rücken weh tut kommt auch die Angst oder das Unruhegefühl. Ich hoffe es wird irgendwann besser.

  • Das ist leider eine sehr traumatische Erfahrung mit dem Tod. Mit 61 kann man eigentlich damit in der heutigen Zeit nicht rechnen, dass so was passiert. Es ist eigentlich egal ob Weihnachten da war oder nicht. Es geht nun um die Trauerbewältigung. Sonst brennt sich das in deine Seele. Ich hatte bei der Beerdigung meines Vater muss ich immer an die Ansprache des Trauerredners denken.....Es ist wie es ist.....Klingt komisch, doch es hilft sich damit abzufinden.

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