Angstzustände nach dem Tod meines Bruders

  • Hey,

    ich weiß bei den meisten ist der Verlust ganz frisch. Ich für meinen Teil kämpfe schon seit 7 Jahren mit meinen von Zeit zu Zeit auftretenden Panik-Attacken. Manchmal werden sie von Gedanken an die letzten Monate meines Bruders ausgelöst, in denen die ganze Familie und ich miteinbegriffen deutliche Anzeichen seiner Erkrankung ignorierten, sie auf die Pubertät oder Stress schoben. An anderen Tagen ist es einfach nur das Gefühl eines unüberwindbaren Verlusts, die mich Schreie unterdrückend in der Uni, Zuhause oder in der Bahn in Tränen ausbrechen lässt. In den meisten Fällen sind solche Anfälle mit generellen Stress verbunden, oder einem vorausgehenden Traum, in dem ich die traumatische Zeit in der sein Hirntod festgestellt wurde, ein weiteres mal durchleben. Ich habe mir Mühe gegeben das ganze zu verarbeiten und bin kurz nach seinem Tod für mehrere Monate in eine intensive Psychotherapie gegangen. In dieser Zeit wurde mir auch ein Medikament für die Panik-Attacken verschriebenm, an sehr schlimmen Tagen nehme ich auch heute noch das Medikament (Tavor), da ich es aber nicht gerne nehme suche ich nach Alternativen.

    Durch diese Geschichte wurde meine Verlustangst so groß, dass der Gedanke mich auf einen anderem Menschen einzulassen fast unerträglich scheint.

    Könnt ihr mir helfen mit Ratschlägen, die ich anwenden kann in akuten Situationen?

    Da ich mich weder Freunden noch meiner Familie anvertrauen will, meine Freunde stehen mir durch mein Problem mit Nähe nicht nah genug und das belasten meiner Familie mit meinen "banalen" Problem für mich nicht in frage kommt, wäre ich euch sehr dankbar für Hilfe.

  • Liebe Anma,

    ich kann Deine Gefühle so gut verstehen..... Mein Vater starb als ich 19 war und ich hatte exakt das selbe Thema. Hatte jahrelang Panik, Psychosomatische Symptome und Flashbacks von seinem Tod. Wollte auch mit niemandem reden, dachte es will sich ja keiner anhören und wollte auch niemanden belasten. Leider hab ich lernen müssen, dass solche Themen nicht einfach so verschwinden.... Trauer dauert unterschiedlich lange, ich denke das Gefühl dass dieser jemand fehlt begleitet uns unser ganzes Leben. Aber leiden sollte man nicht darunter. Ich kann dir nur raten, versuch es vielleicht nochmal mit einer Psychotherapie. Natürlich gibt es Methoden gegen Panik (Meditation, Atemübungen,etc) aber ich denke man muss das Grundthema lösen. Und ich finde dein Problem überhaupt nicht banal, im Gegenteil! Vielleicht würde Dich Deine Familie überraschen, einfach mal sagen dass du deinen Bruder vermisst, denke es geht deiner Familie doch genauso....

    Ich wünsche Dir alles Gute!

  • Hey, meine Oma starb als ich 10 war. Und jetz bin ich 12, aber ich hatte Panikattacken eher nich, ich hatte eher ganz oft "Weinattacken". Habe Minuten lang so geweint, dass mir danach schwindlig war...

    • :)
    • :(
    • ;)
    • :P
    • ^^
    • :D
    • ;(
    • X(
    • :*
    • :|
    • 8o
    • =O
    • <X
    • ||
    • :/
    • :S
    • X/
    • 8)
    • ?(
    • :huh:
    • :rolleyes:
    • :love:
    • 8|
    • :cursing:
    • :thumbdown:
    • :thumbup:
    • :sleeping:
    • :whistling:
    • :evil:
    • :saint:
    • <3
    • :!:
    • :?:
    Maximale Anzahl an Dateianhängen: 10
    Maximale Dateigröße: 1 MB
    Erlaubte Dateiendungen: bmp, gif, jpeg, jpg, pdf, png, txt, zip