Mama ich vermisse dich

  • Hallo alle zusammen Ich(26) bin grad echt gerührt und weine, wenn ich mir die ganzen Schicksale durchlese. Ich habe meine geliebte Mama(58) am 25.5.2019 verloren, denn sie hatte ein Zungengrundkarzinom ( Endstadium). Sie hat 2013 die Diagnose Speiseröhrenkrebs bekommen und ihr wurde deshalb der Kehlkopf entfernt. Ich war so glücklich als sie diesen Kampf trotz aller Leiden gewonnen hat und unsere Bindung war stärker als je zuvor. Meine Mutti hat sich so gefreut, als sie erfahren hat das sie 2015 auch noch Oma wird und ich werde dieses grinsen niemals vergessen ,es schien alles perfekt. Mutti wusste wie sehr ich an ihr hänge und hat mir deshalb nicht gesagt ,dass sie im März 2019 die Diagnose Zungenkrebs bekommen hat und das er zu spät erkannt wurde, sie hat sich nix anmerken lassen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Ich habe immer noch die ganzen SMS von ihr wo drin steht " alles gut mein Kind keine Angst nur ein kleine Knoten nix schlimmes". Ich will nicht wissen. Wie schlecht es ihr ging , weil sie wusste das sie nicht mehr wiederkommt zumal sie es schon bei ihrer Nachbarin angedeutet hat und wie sie sich gefühlt hat. ich wäre gerne in dieser schwere Zeit für sie da gewesen damit sie ihren Kummer nicht in sich reinfressen muss so wie sie es immer für mich und meinen Sohn war. Am 5 mai musste sie dann wieder ins Krankenhaus, das war das letzte mal das wir uns bei Ihr gesehen haben und es macht mich immer noch Kaputt. Im Nachhinein habe ich ihren Blick im Kopf, wo wir uns noch bei ihr zuhause verabschiedet haben, der so aussah wie ..es tut mir so leid mein Kind , aber ich werde nicht mehr wiederkommen... 1woche vor ihren Tod war ich jeden Tag in Krankenhaus und habe sie da liegen sehen, ich habe Mutti garnicht mehr erkannt sie sah so schlimm aus und ich habe immernoch daran geglaubt ,das wir bald wieder alle zusammen sind in unserer vertrauten Umgebung sind . Sie wurde am 24.5 von der Intensivstation wieder auf eine normal Station verlegt,weil es ihr anscheind besser ging ,was mir Hoffnung gab und ich bin auch gleich mit meinen Sohn zu ihr gefahren,weil er durfte nicht auf die Intensivstation. Am nächsten Tag ist sie an inneren Blutungen verstorben. Ich kann es immernoch nicht glauben und auch nicht verstehen, Man kann diesen Schmerz nicht beschreiben. Ich werde sie niemals vergessen das einzige was mir Kraft gibt ist der Gedanke das sie nie wieder Schmerzen haben muss, obwohl ich absolut nicht mit dieser Situation klar komme und ich auch nicht richtig weiß wie ich jemals damit klar kommen soll. Ich wünsche alle hier in dieser Gruppe sehr viel Kraft und bin froh das ich diese Gruppe gefunden habe.

  • Hallo MaChBi

    Ja du hast so recht es ist zum weinen hier, all diese schweren Schicksale, grauenhaft. Wenn man einen Menschen verliert der einem so nahe stand dann tut es besonders weh. Du wünscht hier allen viel Kraft, das ist sehr lieb von Dir, aber ich glaube Du brauchst diese Kraft jetzt am meisten. Du schreibst das Deine Mama an innere Blutungen verstorben ist, haben die Ärzte das nicht erkannt? das muss sich doch irgendwie bemerkbar gemacht haben. Das einzige an Trost was bleibt ist das die Person keine Qualen mehr ertragen muss. Laut Deinem Text war Deine Mama wohl schon länger krank, aber wenn dann der Punkt der Endgültigkeit kommt hat man das Gefühl es wird einem das Herz aus dem Leib gerissen. Man ist verzweifelt das Gehirn macht dicht und man kann nicht mehr richtig denken und das ist aus meiner Sicht der Grund warum wir nicht mehr klar kommen. Wie ich lese hast Du ein Kind, genau hier musst Du ansetzen, auch wenn es schwer fällt. Dein Kind wird Dir Halt und Ablenkung geben und dann wird es mit der Zeit etwas besser werden. Alles Gute für Dich und Dein Kind. Wenn Dir noch mehr auf der Seele liegt, schreib ruhig, mich lenkt es auch ab. Gruß Bodesee.

  • Meiner Mutti mussten sie durch diese schlimme Krankheit die Komplette Zunge entfernen und da am Hals sehr große Gefäße liegen machte es das kompliziert. Die Ärzte haben in der Nacht bei meiner Mutti noch eine Notoperation gemacht. Da meine Mutti im Hals durch den damaligen speiseröhrenkrebs schon von ihrem arm ein Stück haut in den Hals transplantiert haben ,war es deswegen auch schon sehr kritisch.Ich verstehen nur nicht warum aufeinmal alles so schnell ging , ich habe nix gemerkt wie sehr würde ich sie nochmal in den arm nehmen und nich für alles bedanken , den sie hat mich groß gezogen und zu dem Menschen gemacht der ich heute bin .

  • Unsere Mütter werden IMMER etwas ganz Besonderes für uns bleiben, denn wir sind in ihrem Körper heran gewachsen.

    Das macht es von Beginn an zu etwas ganz Besonderem und Innigen.

    Ich kann nur zu gut verstehen das Du deine Mutter nochmal in den Arm nehmen möchtest und dich für Alles bedanken möchtest bei Ihr, mir geht es genau so und ich trauer und leide sehr.

  • Hallo ich bin neu hier, ich muss mich erst noch zurecht finden... meine Mama ist nun 3 Monate nicht mehr da und es geht mir sehr schlecht. Ständig sehe ich sie vor mir und werde an Momente erinnert. Ich denke manchmal, dass sie gestern noch da war.. ganz schrecklich...

  • Hallo Celica, mein herzliches Beleid für dich und deinen Verlust deiner Mama. Ich kann es sehr gut nachvollziehen das du deine Mama noch ständig siehst, mir geht es nicht anders. Und ich denke das wird auch immer so bleiben bei mir, denn die gemeinsame Zeit war einfach so enorm lang.

    Lass die Momente an Dich ran, verdränge sie nicht auch wenn es so sehr weh tut. Ich schaue immer zur Couch wo meine Mama immer sehr oft gesessen und gelegen ist, ich schaue neben mir auf den Beifahrersitz im Auto wo Mama so oft gesessen ist und ich rede zu ihr als wäre sie da.

    Ich möchte meine Mama auch vor meinen Augen sehen so als wäre sie noch da, ich will niemals vergessen wie sie ausgesehen hat oder das es verblasst. Ich will es immer in Erinnerung behalten wie sie zuletzt ausgesehen hat und immer so lieb gewesen ist.

  • Hallo Dieter,

    ich kann Dich 1 zu 1 verstehen in Deinen Beiträgen. Meine Mutter ist im Februar diesen Jahres verstorben nach langer Krankheit. Ich bin 42 und ich habe Phasen, in denen ich es immernoch nicht wahrhaben kann, daß sie" weg sein soll". Ich habe täglich mit ihr telefoniert und ich möchte sie heute noch anrufen oder zu ihr fahren. Vor 12 Jahren ist mein Vater gestorben an einem Schlaganfall.

    Es ist irgendwie etwas anderes, wenn die Mutter stirbt. Sie war für mich wie eine Freundin, ich konnte wg. allem zu ihr kommen. Ich vermisse sie und möchte am liebsten irgendwie zu ihr. Es kann nicht sein, daß es für immer ist. Jetzt muß ich weinen...

  • Hallo "Gast"...Ja, es ist entsetzlich mir vorstellen zu MÜSSEN, dass es nun die Realität sein wird die Mama nicht mehr sprechen zu können und bei sich zu haben.

    Ich habe heute erst zu mir selber gesagt, na Dieter was ist denn jetzt aus deiner großen Klappe geworden auch die du oft zu deiner Mama gehabt hast. Jetzt bist ein kleiner Junge, weißt nicht wo du es suchen sollst und vermisst deine Mama un ohne Ende. Warum bist du nicht einfach auch immer lieb zu ihr gewesen, gerade als deine Mama schwach und krank gewesen ist. Sie hat deine Liebe verdient und nichts Anderes.. jetzt heulst Du rum weil deine Mama dir so sehr fehlt und du nun merkst was Du an ihr hattest.


    Ja, meine Mutter ist auch meine beste Freundin gewesen und ich möchte am liebsten auch zu ihr hin....ich habe schon so viele Tränen nun vergossen das mir meine Augen weh tun. Aber es ist nichts im Gegensatz dazu wie sehr mir mein Inneres nun schmerzt.


    Alle Kraft wünsche ich dir mit dem Verlust deiner Mama zurecht zu kommen.

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