Plötzlicher Tot meiner Mutti, vor einem Jahr schon mein Vati

  • Hallo,


    ich wollte mir nur mal alles von der Seele schreiben. Zum reden mit meinem Partner oder Freunden habe ich im Moment keine Kraft.


    Gestern Abend hat mich meine Schwester angeschrieben, weil sie unsere Mutti nicht erreicht. Weder Handy noch Festnetz. Sehr komisch.


    Wir wurden immer unruhiger. Da wir in anderen Städten wohnen, haben wir eine Bekannte angeschrieben. Sie ist auch gleich hingefahren um zu schauen was los ist. Bis dahin dachten wir sie schläft vlt sehr fest.


    Es machte auch beim klingeln keiner auf. Die Zeitung steckte noch im Briefkasten. Alles komisch.


    Die Bekannte rief dann die Polizei., damit die Tür aufgemacht wird. Dann kam der Anruf der Polizei. Sie haben unsere Mutti leblos im Bett gefunden. Scheinbar ist sie schlafen gegangen und einfach nicht mehr aufgewacht.


    Was genau passiert ist weiß keiner und kann wahrscheinlich keiner herausbekommen.


    Ich weiß einfach nicht warum das passiert ist. Sie war nicht krank. Außer ein paar kleinerer Wehwehchen, was so im Alter kommt. Sie wäre dieses Jahr 70 geworden.


    Sie hat auch nie etwas erwähnt, dass es ihr schlecht geht. Vorletztes WE war ich noch da mit meinen Kindern. Alles war super. Nur das ihr Bein weh tat. Dazu war sie auch beim Arzt. Es wurde alles angeschaut und die Ärztin kam zum Befund das beide Hüften verkalt wären.


    Sie hat durch die Schmerzen im Bein Tabletten genommen. Ich grüble schon die ganze Zeit, ob sie vlt zu viele Tabletten genommen hat und dadurch für immer eingeschlafen ist.


    Ich weiß im Moment nicht weiter. Ich funktioniere für meine Kinder, gehe arbeiten. Aber iwie läuft alles wie im Film ab.


    Das Schlimmste ist, dass ich so ein schlechtes Gewissen habe. Ichwar einfach nicht oft genug für sie da. Immer kam etwas dazwischen. Ich habe versucht wenigstens einmal im Monat hinzufahren. Aber das hat nicht immer geklappt. Auch habe ich viel zu selten mal angerufen. Ich fühle mich so schlecht.


    Vor gut einem Jahr ist auch mein Vati plötzlich gestorben. Wenige Monate vor seinem Tod wurde bei im Krebs festgestellt, auch sehr plötzlich. Aber es war nie die Rede, dass es so schlimm ist, dass er sterben könnte. Ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet. Und dann ist er plötzlich eingeschlafen.


    Ich könnte mich von beiden nie verabschieden. Das tut so weh.


    Ich weiß nicht, wie ich alles schaffen soll. Ich mussich mit meiner Schwester um alles kümmern. Beerdigung, Verträge kündigen usw. Meine Familie (2 kleine Kinder), Arbeit...


    Ich bin so leer und weiß gar nicht was ich fühlen soll. Mal geht es, dann überkommt mich die Trauer.


    Immer wieder greife ich zum Handy und will sie anrufen. Dann wird mir erst bewusst, dass das nicht mehr geht. Warum mache ich das nur?


    Ach man... Ich kann nicht mehr... ;(

  • hallo liebe ......


    Leider weiss ich nicht deinem vornamen

    Dein schicksal und deine zeilen haben much sehr sehr berührt

    Es hilft sehr in diesem forum zu sein und sich mit den anderen auszutauschen man sieht wie es den anderen geht mit dem schrecklichen gefühl der trauer dass einem so ais der bahn wirft

    Man ist nicht mehr derselbe mensch der man mal war alles wird anders tu 100%

    Die trauer verändert alles so so sehr

    Ich habe meine über alles geliebte mama mit der ich zusammengelebt habe vor einem jahr am 22.1 für immer im kh verloren mut 72 jahren


    Leider bin ich 10 minuten zu spät gekommen die berühmten 10 minuten wo dann der mensch in ruhe gehen kann zu gott

    Ich war dann aber noch einige stunden in einem zimmer im spital und habe in würde von meiner mama meinen lebensmenschen abschied genommen


    Sie war einfach die beste mama die es gibt und war mit ihrer schweren krankheit der leberzyrosse durch medikamente verursacht so sehr arm und nzr mehr schwach leber hat nur mehr zu 10% gearbeitet

    Sie hat gekämpft bis zuletzt und nie geklagt alles still hingenommen ich habe mama dafür so bewundert und bin stolz ihre tochter zu sein


    Es war dann die erlösung für mama dass gott sie genomnen hat zu sich für mich war es ein schrecklicher albtraum ist es immer noch


    Hsbe keine famile mehr keine freunde oder bekannten bin sehr allein gehe intrauergruppen und selbsthilfegruppen


    Ich würde sehr gerne jemanden im forum aus wien kennen lernen zum persönlichen austauschen und plaudern und gemeinsam trösten leider sind alle hier aus deutschland


    Wenn Du mir schreiben möchtest würde ich mich sehr freuen


    Alles liebe und viel viel kraft für dich

    Von ursula aus wien

  • Hallo.

    Ich kann zum Thema Abschied auch bissel was sagen. Ich habe viele Menschen in der palliativ Pflege sterben sehen. Ich habe viele Gespräche geführt mit den Sterbenden und auch mit den Angehörigen. Oft können die Sterbenden nicht "gehen" /"einschlafen" solange die Angehörigen am Bett sitzen, ich versuchte immer den Raum/ die Gelegenheit für die Sterbenden zu schaffen. Ich schickte die Angehörigen an die Frische Luft oder mal in die Cafeteria oder manch einer ist eingeschlafen als der Angehörige nur mal schnell auf Toilette war. Ich kann euch definitiv sagen, jeder stirbt anders, jeder nimmt anders Abschied, dass ich such gut so. Meine Erfahrung hat mir gezeigt egal wie sehr die Menschen gegen den Tod kämpfen, umso zufriedener sehen sie dann aus. Gut ist, dass heut zutage niemand mehr leiden muss! Ich habe meine Arbeit immer gern gemacht!

  • Hallo

    Danke für eure Worte. Heute war so ein schwerer Tag. Erst zum Bestattungsunternehmen, so viele Fragen. Dann zur Bank alles klären. Dann in ihre Wohnung. Wir haben angefangen, alles zusammen zuräumen, sauber zu machen. Sie ist ja im Schlafzimmer gestorben. Keiner weiß wie und warum. Ich hoffe so sehr, dass sie ruhig eingeschlafen ist und nix gemerkt hat. Sie war ganz alleine als es passiert ist. Keiner war für sie da. Vlt hätte man ihr noch helfen können.


    Ich weiß nicht wie ich das alles schaffen soll. Ich fühle mich so alleine. Aber für meine Kinder muss ich da sein und kann nicht schwach sein. Sie sind noch so klein und verstehen es nicht.

    • :)
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