Sohn mit 25 Jahren vor 3 Tagen verstorben Drogen

  • meine liebe Claudia!

    ich habe deine zeilen gelesen und sie haben mich sehr betroffen gemacht.

    als erstes möchte ich dir mein aufrichtiges Beileid zum Tod deines Sohnes aussprechen.

    es war bestimmt sehr schwierig für dich als du feststellen musstest dass dein sohn drogen nimmt.

    ich denke du hast alles menschen mögliche unternommen um ihm zu helfen.

    du hast dir nichts vorzuwerfen.

    aber aus eigener Erfahrung weiss ich dass wenn jemand net selbst dazu bereit ist sich helfen zu lassen man gar nichts tun kann.

    es sind einem die Hände gebunden..

    so sehr man es auch möcht..es geht net.des haut net hin..

    dass du deinen sohn schlussendlich durch die drogen verloren hast ist sehr tragisch.

    wenn man dann sein eigenes Kind zu grabe tragen muss ist das wohl für dich als mama wohl das allerschwierigste.

    es ist einfach unfassbar und sehr sehr traurig und bricht einem das herz.

    er hinterlässt eine grosses lücke.

    ich hoffe du hast in dieser schweren zeit menschen die für dich da sind..

    mit denen du reden kannst.

    das ist ganz wichtig für die traueraufarbeitung.

    weisst du auch wenn er nicht mehr bei dir ist...aber er hat einen platz in deinem herzen .

    wenn du möchtest kannst du jederzeit herkommen und dir alles von der seele schreiben.

    das kann oftmals sehr hilfreich sein.

    es ist ein ehrlich gemeintes Angebot dass du jederzeit in Anspruch nehmen kannst.

    ich bin gerne für dich da.


    eine ganz herzliche Umarmung von mir für dich und viel kraft für diese schwere zeit.

    elli

  • Hallo Claudia! Hallo Birgit!

    Ich habe meinen Sohn vor ziemlich genau 7 Jahren - kurz vor seinem 27. Geburtstag - ebenfalls durch Drogen verloren.

    Er war zu dieser Zeit in der Nachbetreuung vom Entzug - mein Mann und ich wähnten ihn in geschützter Umgebung. Dort wurde er leider wieder rückfällig.

    Die ersten Jahre nach seinem Tod waren extrem hart für uns, noch dazu, wo mein Mann und ich gerade in Pension gingen und wir uns eben in der Pension verstärkt um unseren Sohn kümmern wollten.

    Leider findet man nur Verständnis bei unmittelbar Betroffenen, für alle „Normal Sterblichen“ läuft das Leben nach einigen Wochen ganz normal weiter und man wird nur groß angeschaut, falls man sich sagen traut, daß es einem nicht so gut geht.

    Es wird sicher eine sehr schwierige Zeit für euch, denn ich kann nur für mich sagen: die Zeit heilt KEINE Wunden.

    Die erste Zeit danach war einfach entsetzlich. Ich konnte nicht einmal mit meiner Familie über all das sprechen, ich hatte mich total abgekapselt und ließ niemand - außer meinen Mann - an mich heran.

    Der Tod unseres Sohnes war und ist immer da - die ersten Jahre war er eigentlich mein täglicher Begleiter und er ist es bis heute - wenn auch der Schmerz anders geworden ist.

    Inzwischen habe ich auch gelernt, mit der Situation besser umzugehen - aber in meinem Inneren ist all das schrecklich Erlebte immer da!

    Ich wünsche euch auf alle Fälle ganz viel Kraft - ihr werdet sie brauchen.

    Liebe Grüße an euch beide!

    • :)
    • :(
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