Ich komme mit dem Tod meiner Mama nicht klar

  • liebe kathi

    Danke dir fpr deine zeilen

    Ja es gibt ma 40 wo ich sofirt wegen mietbeihilfe und wohnbeihilfe angesucht habe hoffe es wird mir geholfen werden

    Habe auch einen sozialberater der mir bei wegen hilft und bei papierkram das ich nicht alleinw bin

    Ich achte sehr jetzt auf mich hoffe bis 22.1 gesund zu sein da ich da was besonderes für meine mama die vor 1 jahr gegangen ust machen möchte

    Sie fehlt eunfach schrecklich

    Ganz liebe grüsse sendet ursula

  • Hallo Leute

    Ich leide auch so sehr das meine Mami nicht mehr da ist !das hat mein Herz gerissen das Leben hat für mich kein Sinn mehr

    Ich weis nicht wie soll ich weiter leben

    Sie ist am 27.08.2018 gestorben seid dem alles ist andres u d ich weis nicht weiter

    Immer wieder Trauer ich so sehr das ich keine Luft bekomme jeder Tag gehe ich aufs Ihre Grab

    Weine manschmal sage ich nichts manschmal schreie ich ich weis nicht weiter habe sehr starke Depressionen aber ich will keine Tabletten u d jeder sag mir das Leben muss weiter gehen ja das weis ich aber wie????

    Wie? Sie war für mich meine Seele verwante

    Auch wen wir uns manschmal gestritten haben aber ich habe sie so sehr geliebt u d liebe immer noch das mich das krank macht

    Weil ich nicht begreife das man innerhalb eine Woche stirbt mit 75 an der Lunge Krebs obwohl man nie geraucht hat und nie mit rauer war oder Schadstoffen

    Ich bin am Ende meine Kräfte

    Damit kann ich auch fühlen was ihr fühlt und es tut mir sooo sehr leid

    Aber der Schmerz zerrisst mir mein Herz

  • dir liebe izabella


    Habe gerade deine zeilen gelesen dir mich sehr sehr berührt. Haben weil ich genauso fühle und leide wie du

    Ich habe am 22.1 2018 meine so geliebte mami durch eine schreckliche krankheit die plötzluch ausgebrochen ist lebertzyrosse durch medikamente verloren

    Mama war mein ein und alles mein seelenmensch mein schutzengel und so vieles mehr meine beste freundin was haben wir gelacht mama war immer fröhlich das fehlt alles so so sehr

    Die grosse lücke die mama hinterlassen hat zetteisst mich auch imnerlich

    Ich habe so starke depressionen dass ich leider tabletten nehmen muss weil ich es sonst nicht schaffe

    Ich habe weder familie noch freunde bin ganz alleine mit meinem leid und schmerz der einem wirklich das herz zerreisst

    Manchmal ists bisschen besser aber dann wieder so so schlimm dass man keinen sinn sieht im leben habe auch so starke stimmungsschwankungen


    Muss ende mai auf 3 wochen stationär ins spital gehen weil ich sonst zuviele mefikamente nehmen muss ich hoffe so sehr dass mur dort geholfen wird


    Heute ist es bei mir auch wiedersehr sehr. schlimm vir allem diese schlimme einsamkeit

    Wenn du möchtest kannst du mir ja schreiben würde mich echt freuen


    Geteiltes leid ist halbes leid😢😢😢😢😢😢

    Ganz liebe grüsse sendet dir ursula aus wien

  • hey, meine mama ist auch am 18.02.2017 gestorben geb 1955 also wäre sie 62 geworden.

    Ich bin 30 Jahre gewesen als sie, wegen Krebs gestorben ist.

    Wir hatten Zeit uns vorzubereiten, so gut man sich auf solch ein schlimmes Ereignis vorbereiten kann, weil wir wussten es wird irgend wann so weit sein.


    Als es so weit war waren wir auch ein Stück weit froh, das sie nicht ewig leiden musste.


    Nun ist es 2 Jahre her und bei mir wird es mit der Trauer immer schlimmer anstatt besser. Manchmal fühle ich mich wie ein trotziges Kind, das unbedingt seine mama wiederhaben will, was leider nie wieder der Fall sein wird.


    Sie fehlt, sie fehlt mir so sehr das ich es garnicht in Worte fassen kann.


    Nun habe ich das Engelchen bekommen, das sie sich immer so sehr gewünscht hat. Nur leider wird sie es nie kennenlernen.


    Das man mich unendlich traurig.


    Liebe grüsse uns ich fühle mit euch

    Marie

  • Enkelchen nicht engelchen

  • hallo zusammen

    Ich bin froh auf dieses Forum gestoßen zu sein . Ich habe meine Mutter vor 5 Jahren verloren und ich konnte mich damals wie heute nicht damit abfinden. Als sich das erste mal eine Paliativschwester bei uns vorstellte hätte ich sie am liebsten rausgeworfen. Habe ich aber nicht denn sie wollte nur helfen und sie sagte zu mir: MAN sollte loslassen können...nein man muss es. Ja leichter gesagt als es zulassen können. Was mir ein wenig geholfen hat war das Seelsorgetelefon . Drei Monate später starb mein Lebensgefährte. Das war dann natürlich der Gipfel. Ja so ist es nun mal....so ist das Leben. Ich werde vor allem meine Mutter nie vergessen aber ich werde sie immer vermissen und ich kann all den Schmerz den ihr hier über euren Verlust empfindet so gut nachvollziehen.

    Lieben Gruß Mari

  • hallo Marion!

    herzlich willkommen hier bei uns im Forum.

    es war eine gute Entscheidung dich hier anzumelden und über deine trauer zu schreiben.

    als erstes möchte ich dir mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner mama und auch deines Partners aussprechen.

    es ist sehr schmerzhaft gleich 2 geliebte menschen in so kurzer zeit zu verlieren..

    deine Reaktion bezüglich der paliativschwester die dafür da war um euch im altag zu unterstützen und sich um deine mama zu kümmern ist verständlich-...

    du warst in einer Ausnahmesituation und du konntest und wolltest nicht akzeptieren dass sie dir eigentlich nur helfen wollte.

    für angehörige und hier sprech ich aus eigener Erfahrung ist.dieses loslassen eines der schwierigsten dinge.

    denn im grund weiss man ja dass man es sollte aber oftmals gelingt es nicht...

    denn man möchte den geliebten menschen für immer festhalten..

    leider ist das aber nicht möglich.

    es ist verständlich dass du sie sehr vermisst.

    in deinem herzen wird sie immer bei dir sein...

    wo immer du bist und wohin du gehst...

    sie ist da.

    das seelsorgetelefon ist so finde ich eine sehr gute Einrichtung.

    denn viele menschen fällt es schwer mit angehörigen oder freunden darüber zu reden.

    es gibt auch jene die niemanden haben.

    genau dafür sind die geschulten Mitarbeiter der seelsorge da.

    sie hören zu und unterstützen und helfen so gut es geht.

    das find ich sehr wichtig.

    der Tod deines Lebensgefährten war ein weiterer schwerer schlag für dich.

    der mensch mit dem man sein ganzes leben verbringen wollte ist von einem auf den andren tag nicht mehr da.

    das war bzw ist für dich wieder ein grosser verlust.

    auch wenn die Erinnerungen an all die dinge die ihr gemeinsam erlebt habt...

    sie bleiben und das kann dir keiner nehmen.

    auch er hat einen platz in deinem herzen und wird dich immer begleiten.

    wenn du jemanden zum reden brauchst kannst du mir gerne einen pn schreiben.

    ich wünsch dir alles gute.

    lg elli

  • Hallo Alle zusammen die wir trauern. Ich (52) habe Sonntag Nacht um 2 Uhr meine geliebte Mutter gehen lassen müssen, sie ist 89 Jahre und 4 Monate alt geworden.

    Klar ist das ein stolzes, schönes Alter.

    Bei meiner Mutter hat sich ihr Gesundheitszustand plötzlich auf dem 2 Weihnschtstag 2018 drastisch verschlechtert. Ich musste sie da mit dem Notarzt ins Krankenhaus bringen lassen und dort wurde dann nach einigen Unterduchungen ihre Schwere der Krankheit diagnostiziert. Meine Mutter hatte 2 Herzklappen die nicht mehr richtig funktionierten und somit bei ihr sich Wasser in der Lunge angesammelt hatte und ihr Blutdruck und Puls total hoch waren, also ein absoluter Notfall bei dem sie schon hätte sterben können.

    Nach 3 Tagen ist sie wieder so weit "fit" gewesen das man sie aus dem KH entlassen hat. Natürlich hat man mir gesagt, dass Mama eigentlich neue Herzklappen benötigen würde. Da meine Mama aber auch dement geworden ist die letzten Jahre und auch das schlimmer wurde, entschied ich mich gegen einen solchen Eingriff und dann nur für Medikation. Mama wollte so einen Eongriff auch nicht, ich hatte sie danach gefragt und sie sagte sie möchte nicht mehr operiert werden.

    Ich hatte seit 2012 eine Vorsorgevollmacht für meine Mutter beim Notar gemacht, aber ich respektierte trotzdem immer den Wunsch meiner Mutter was sie noch selber bestimmen konnte.


    Ich lebte mit meiner Mutter 52 Jahre lang zusammen, 49 Jahre davon in unserem Elternhaus bis ich das 2016 verkauft habe, und die fast 3 Jahre nun gemeinsam in einer Wohnung.

    Ich hatte die letzten beiden Jahre auch die Pflege meiner Mutter komplett übernommen, vor erst 2 Monaten beantragte ich eine Höherstufung für sie und mir wurde Pflegegrad 4 bewilligt.

    Nun ging das mit dem Ende meiner Mutter sehr schnell, womit ich aber so nicht gerechnet hatte.

    Im Juni hatte ich meine Mutter fürsorglich wegen der für Herzschwäche typisch rasselnden Atmung ins Krankenhaus gebracht. Dann Anfang Juli nochmal mit Krankenwagen abholen lassen müssen.

    Danach hatte sie sich selber ihre Nase von Innen beschädigt weil meine Mutter da mit ihren Fingern ...und oft zu stark

    schnäuzte. Der HNO Arzt wohin mich das ansässige Krankenhaus hin schickte, konnte die Blutung nicht komplett zum stillen bekommen.

    Er bestellte dann Krankenwagen um meine Mutter in die HNO Klinik bringen zu lassen. Der dortige Arzt hatte dann die Blutung erst am 2 Tag durch nochmaliges veröden zum Stillstand bringen können, er sagte mir er habe gleich etwas mehr verödet.

    Nach diesen 2 Tagen ist meine Mutter so richtig schlapp gewesen und sie hatte fast 3 Kilo Gewicht verloren. Ich versuchte sie wieder etwas aufzupäppeln, denn meine Mutter ist richtig am zittern gewesen als sie zb etwas essen sollte.

    Nach 3..4 Tagen ist das zittern dann zumindest auch weg gewesen und sie hatte inzwischen auch wieder 600 Gramm zu gelegt.

    Aber schlapp blieb sie weiterhin. Danach fing sie dann mich 4..5 Nächte lang zu rufen..immer wieder meinen Namen und ab un an..helf mir doch dazu noch und das die gesamten Nächte durch.

    Wenn ich zu ihr ins Zimmer ging und fragte wie ich sie helfen soll, sagte sie mir nichts. Ab und zu zog ich sie im Bett hoch und deckte meine Mutter wieder zu, weil sie doch sehr unruhig gelegen hat.

    Dann fasste sie auch meine Hand und hielt sie fest, ganz klar um sie zu spüren.

    Als ich meine Mutter dann eigentlich für ein paar Tage in die Kurzzeitpflege geben wollte weil ich etwas vor hatte und dazu weg musste. Schilderte ich ihrem Hausarzt das meine Mama immer noch sehr schwach sei nach dem HNO Klinik Aufenthalt.

    Er schlug mir dann vor das meine Mutter dann eventuell ins Krankenhaus gehen sollte damit man dort nochmal ihr Blut untersuchen solle. Es könne sein das sie nun Blutarmut oder sich einen Infekt eingefangen habe.

    Ich dachte gut, sicherlich kein schlechter Vorschlag und ich stimmte dem zu.

    Dann Freitag Morgens wurde sie vom Krankentransport dann zum Krankenhaus gebracht.

    Als ich Mittags zu ihr ging sah ich beteitd das man ihr Blut sbgrnommen hatte und halt die üblichen Untersuchungen getätigt hatte.

    Meine Mutter lag sichtlich erschöpft im Bett und hatte ihre Augen geschlossen ist aber ansprechbar gewesen und hat reagiert.

    Als ich dann Abends um 20 Uhr erneut zu ihr ging, sagte die Schwester mir das es meiner Mutter um 18 Uhr richtig schlecht gegangen sei. Sie kreidebleich im Bett gelegen habe und sehr schlecht Luft bekommen hat. Sie ihr dann eine Spritze gegeben haben damit sie schneller entwässert und dazu Katheder gelegt haben, dass sah ich dann auch.

    Wenn meine Mutter zu lange Zeit zu flach gelegen hat dann traten bei ihr diese Rasselgeräusche auf und sobald ich ihren Oberkörper dann höher gelegt hatte verging das auch wieder.

    Ich denke wenn sie 3..4 Stunden unbeaufsichtigt dann zu flach gelegen hatte dort, trat dieses Problem einhergehend mit Luftnot massiv auf.

    Abends dann jefenfalls habe ich ihr noch eine halbe Schnitte Brot und eine Banane gefüttert welches sie dann zwar langsam aber dennoch gegessen hat.


    Zur Nacht bin ich dann nach Hause gegangen.

    Am nächsten Tag hat sich ihr Zustand etwas verschlechtert, die Schwester meinte zu mir, stabil schlecht.

    Man häte ihr intravenös Antibiotika verbreicht und ein Schmerzmittel und müsse nun abwarten wie sich das entwickelt.

    Abends als ich erneut zu meiner Mutter ging, sie nahm mich kaum mehr wahr und Essen nahm sie auch keines mehr an, lediglich ein Schlückchen Wasser konnte ich ihr mit der Schnabeltasse geben, weil meine Mama deutlich trockene Lippen und sichetlich Mund hatte. Das trank sie dann auch, mehr aber nicht.

    Eine Schwester sagte dann zu mir als ich etwas fragte, dass meine Mutter sich auf dem Weg mache. Mir ist natürlich klar gewesen was sie damit meinte, nur konnte ich nicht verstehen, wieso das nun plötzlich so schnell geht.

    Die Nachtschwester die dann um 21 Uhr den Dienst antrat sagte mir, dass sie Mama nun nochmal Antibiotika geben würde und etwas damit sie besser, leichter atmen könne. Was das sein soll weiß ich aber nicht und ich kenne kein Medikament was die Atmung erleichtert.


    Jedenfalls bin ich dann gegen 23.30 erneut zurück zum Krankenhaus, und die Nachtschwester hatte mir neben dem Bett meiner Mutter einen bequemen Sessel hin gestellt. Man hatte meine Mutter bereits am Fgeitag alleine auf ein Zimmer gelegt welches sich auch direkt gegenüber des Stations Raumes befunden hat.

    Um 1 Uhr in der Nacht kam die Nachtdchwester herein um erneut nach zu sehen. Sie meinte das die Atmung meiner Mutter sich nun etwas beruhigt und leiser wäre ald zuvor noch. Ja das stimmte schon, aber es blieb nicht dabei.

    Um 2 Uhr dann bemerkte ich das meine Mutter plötzlich aufhörte zu atmen für eine ganze Weile, dann zwei...dreimal weiter atmete bis ich dann erneut nichts mehr hörte. Ich beugte mich über meine Mutter und sah natürlich das sie aufgehört hatte zu atmen. Ich sprach meine Mutter an und rüttelte sie leicht und redete sie an, aber es kam keine Reaktion mehr von meiner Mama.

    Ich bin zur Nachtschwester hin die dann auch sofort kam, sie fühlte nach dem Puls meiner Mutter, stellte aber keinen mehr fest. Ihre Mutter ist tot sagte sie..ich werde gleich den Arzt holen. Ich blieb noch etwa 3 Stunden bei meiner Mutter, wollte und konnte nicht wirklich glauben das sie nun so schnell gestorben ist. Ich habe meine Mama dann geküsst, geweint und ihr liebe Sachen ins Ohr gesagt, wohlwissend das sie nun aber tot ist. Einiges später kam der Arzt der dann nur noch kurz allein im Zimmer zu meiner Mutter ging um ihren Tod fest zu stellen um dann danach direkt die Papiere aus zu füllen.

    Mir kam es so vor als wussten die es schon, dass meine Mutter nun sterben wird. Da ist nicht wirklich erkennbar gewesen das sie meine Mutter am Leben erhalten wollten.


    Meine Trauer ist riesengross und ich muss ständig weinen und ich vermisse meine Mutter nach nun knapp 3 Tagen schon wahnsinnig. Das wird auch so bleiben und sie wird eim grosses Loch hinterlassen und ich weiß nicht wie und ob ich da mit klar kommen werde. Ich werde es müssen, was aber nicht bedeutet das ich es kann.

    Meine Mama und Ich waren ein eingeschworenes "Team" und wir sind zusammen einen verdammt langen Weg gegangen der nun so abrupt zu Ende gegangen ist. Ich merke nun so richtig, wie lieb ich meine Mama hatte und wie sehr ich sie auch gebraucht habe.

  • Lieber Dieter


    Mit grosser Betroffenheit lese ich Deinen Beitrag und empfinde so sehr mit dir mit da ich so viel ähnliches wie du miterleben musste


    Ich habe am 22.1.2018 meine über alles geliebte Mama für immer verloren


    Wir haben 53 Jahre miteinander gewöhnt es war eine Verbindung die nicht zu beschreiben ist

    Mama war mein ein und alles ich bin nun mit 55 vollwaise habe auch keine Verwandschaft mehr


    Der Verlust ist so schmerzhaft und oft nicht aus zuhalten gerade vor sogenannten festen ist es so so schrecklich so wie jetzt ich habe Freitag Geburtstag und leide so so schrecklich würde mich an diesem Tag am liebsten verkriechen obwohl ich WEISS dass meine geliebte Mama das nicht wollte aber es fällt so so schwer an diesem Tag fröhlich zu sein ohne meine mama


    Mama war ein wunderbarer Mensch immer humorvoll optimistisch Herzens gut und r immer für mich da für all meine Sorgen und Probleme hatte sie immer ein offenes Ohr


    Ich habe versucht dann als Mama so krank und pflegebedürftig war ein bisschen von dieser Grössen Liebe durch Pflege meiner Mama an Sie zurück zu geben.leider war.ihre schlimme Krankheit leberzyrosse durch zu viele Medikamente letztlich stärker

    mama würde immer immer schwächer Sie könnte zuletzt nicht mehr essen trinken und ganz ganz wenig sprechen da wusste ich Mama würde nicht mehr lange leben und leider hat es dann zugeschlagen das grausame Schicksal


    Am 22.1 ist sie im kh völlig friedlich eingeschlafen ich bin zusammengebrochen und habe bis heute immer wieder Panik und Ängsten und leide schrecklich darunter dass ich meinen liebsten Menschen für immer verloren habe


    Ich fühle so sehr mit dir

    Wenn du Lust auf Austausch hast würde Ich mich freuen

    Ich bin in Wien zu Hause

    LG schicke.ichh dir und viel Kraft für den so schweren weg den wir alle gehen müssen die seine liebsten verloren haben


    LG aus Wien an dich

    Ursula

  • Hallo Ursula, erstmal vielen Dank für deine Zeilen und Antwort, tut gut das zu lesen.

    Würde gerne mit Dir in Kontakt bleiben und über unser sehr ähnliches Schicksal und Realität reden. Ich habe im Grunde Niemanden mit dem ich wirklich reden kann über all die Dinge und der unendlichen Trauer jetzt die so über mich hinein gebrochen ist.

    Am Samstag wird meine Mama beerdigt werden, es wird der schwerste Weg meines gesamten Lebens werden. Ich muss sie dann endgültig und für immer gehen lassen , was ich mir aber nicht vorstellen kann und will.

    Ich werde meine Mama morgen noch ein letztes Mal sehen und zu ihr in die Laichenhalle gehen wo der Beststatter sie bereits hergerichtet hat.

    Ich habe ihn heute angerufen und er meinte das meine Mama kein bischen entstellt aussieht und sie friedlich im Sarg liegt nun...ich möchte sie noch ein Allerletzes Mal sehen und mich ganz Alleine mit ihr dein und mich verabschieden von meiner Mama.


    Lass uns danach in Kontakt bleiben Ursula...ich muss ständig heulen.

  • Morgen werden es 3 Wochen das ich und meine Mutter den letzten gemeinsamen Tag in unserer Wohnung verbracht haben. Es war mir nicht im Geringsten bewusst das es unser letzter gemeinsamer Abend sein wird. Der Schmerz und meine Trauer sind nun noch stärker geworden und ich vermisse meine Mutter unendlich. Mir fehlt ihre blose Anwesenheit so sehr, zu ihr sprechen zu können, einfach Alles.

    Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und ob ich es jemals wirklich verarbeiten werde. Ich weine jeden Tag, spreche jeden Tag zu meiner Mutter die nicht mehr da ist. Ich wünsche ihr eine Gute Nacht und sage schlaf gut, so wie ich das die ganzen letzten Monate getan habe als ich sie zu Bett gebracht habe.


    Meine Mama fehlt mir so sehr, es tut so weh sie nicht mehr zu haben. Nichts kann mich momentan trösten, ich habe solch eine tiefe Trauer welche so weh tut.

    Die Beerdigung war der schwerste Gang meines Lebens, ich habe meine Mama auf dem Grab meines viel zu früh verstorbenen Vaters beerdigen lassen. Meine Mutter wollte das gerne so und ich habe ihr diesen Wunsch auch erfüllt.

    Ich werde so oft es mir möglich ist zu ihrem Grab gehen, so wie ich das auch für meinen Papa immer schon getan habe wo ich sehr oft mit meiner Mama zusammen hin gegangen bin.


    Die Liebe ist Größer als der Tod habe ich auf dem Grabgesteck schreiben lassen und Genau So empfinde ich für meine Mama auch und ich bin ihr zu unendlichem Dank verpflichtet. Das und einiges Andere hätte ich ihr vor ihrem Tod noch sagen sollen!

    Für mich ist momentan eine große Leere eingetreten mit der ich nicht umzugehen weiß.

  • Hallo, ich habe am 20.8.19 meine Mama verloren. Sie hatte Leberzyrrose. Aber nicht vom Alkohol, sondern von der Chemotherapie vor 20 Jahren. Im letzten Jahr ging es ihr immer schlechter. Wasser bildete sich in und Lunge. Sie musste ständig ins Krankenhaus. Ihr ging es von den Wassertabletten nicht gut. Sie hat kaum noch gegessen. Am ersten Augustwochenende haben wir den Geburtstag meiner Schwester in einem cafe gefeiert. Es war ein schöner, sonniger Tag. Meiner Mama ging es gut, sie hat gegessen und sich in der Sonne gesonnt. Plötzlich ging es ihr abends schlecht. Der Ammoniak gehalt im Blut ist stark erhöht und mein Vater hat den Rettungsdienst gerufen. Sie lag einige Tage im Delirium. Wurde aber zwischendurch immer wieder wach. Sie flehte mich an sie zu erlösen. Es war schrecklich mitanzusehen, wie sie leidet. Den Abend bevor sie starb, ging es ihr ein wenig besser. Sie sogar mit Appetit gegessen. Die blutwerte haben sich minimal verbessert. Sie bekam vor dem Schlafengehen ein Beruhigungsmittel. Am nächsten Morgen hat mein Vater sie nicht mehr wachbekommen. Sie schlief tief. Der Puls wurde immer langsamer und sie hatte Schnappathmung. Nachmittags um vier Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Wir waren alle bei ihr. Sie wollte so sterben, dss weiss ich aber das es dann so schnell ging, damit habe noch nicht mal Die Ärzte gerechnet. Nun fragen wir uns: war das Beruhigungsmittel zu hoch dosiert? Wäre sie auch so eingeschlafen?

    Noch nicht mal der Arzt aus Hannover, da wo sie die tippsanlage bekommen hat, um das Wasser umzuleiten hat mit ihrem so schnellen Tod gerechnet.

    Ich war jetzt drei Wochen krankgeschrieben. Gehe morgen wieder zur Arbeit. Sie fehlt mir do. Wir haben täglich telefoniert. Mein Vater droht daran zu zerbrechen. Sie waren bis auf die Krankenhausaufenthalte nie getrennt. Ich bin im trauer Dauerzustand. Wann hört es auf so weh zu tun?

  • Hallo Antje,

    das ist sehr traurig zu hören,

    ich habe meine schwer kranke Mutter im Februar verloren. Es dauert bis es aufhört weh zu tun. Ich habe Phasen, da geht es mir besser, und dann wieder halte ich es nicht aus, und würde am liebsten das Leben anhalten. Ich vermisse sie sehr, möchte sie anrufen (das taten wir täglich). Auch möchte ich ihre Stimme hören, es ist furchtbar es auszuhalten, dass die eigene Mutter weg sein soll. Vorhin wollte ich zu ihrer (unserer ) alten Wohnung fahren, um ihr nah zu sein.

    Mein Vater ist vor 12 Jahren gestorben, es hat ca 1 Jahr gedauert, bis ich "einigermaßen"klar denken konnte. Aber es wird "besser", das schreibe ich, obwohl ich im Moment selbst nicht dran glaube. Aber an meinem Vater habe ich es erlebt. Der Schmerz wird weniger, aber die Sehnsucht bleibt.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    C

  • Hallo Antje, mein herzliches Beleid für Dich zum Tod deiner Mama.

    Das Ende deiner Mama klingt ähnlich wie das von meiner Mama. Meine Mama hatte im Dezember 2018 auch zum ersten Mal ein Wasser Ödem in ihrer Lunge, dass kam von ihrer schwergradigen Aortenklappenstenose und Herzinsuffizienz.

    Sie musste dann unter Anderem auch die Wassertabletten nehmen, vertrug diese aber ganz gut.

    Mama lag dann wegen dieser Sache noch 2 mal im Krankenhaus, einmal Ende Juni als ich sie fürsorglich hinbrachte weil ihre Atmung wieder Geräusche machte und dann nochmal Anfang Juli. Aber sie konnte das Krankenhaus nach kurze Zeit von 2 Tagen im Grunde wieder verlassen und ihr ging es soweit ganz gut.


    Als ich sie nun zuletzt ins Krankenhaus gab und das auf anraten des Hausarztes , weil Mama die Woche über ziemlich schwach und Nachts dann aufgeregt und schlaflos gewesen ist, ging es alles sehr schnell.

    Der Krankentransport holte meine Mama Freitags Morgens um 9Uhr aus der Wohnung ab und brachte sie hier ins nahe gelegene Krankenhaus. Man untersuchte sie dort, röntge ihre Lunge, nahm ihr Blut ab etc.

    Als ich Mittags zu ihr ging lag sie bereits in ihrem Bett...geschwächt aber ich erinnere mich nicht mehr daran ob ich mit ihr sprechen konnte zb. ich weiß nicht warum ich mich nicht daran erinnere.

    Abends als ich zurück kehrte sagte man mir das meine Mama um 18 als sie das Abendbrot reichten wohl kreidebleich im Bett gelegen habe und sie Atemnot hatte und es ihr richtig schlecht ging. Man hat ihr da wohl Wasserabführende Injektion gegeben und auch wohl ein Schmerzmittel.

    Meine Mama ist jedenfalls als ich dann dort war richtig schlapp gewesen und ich habe ihr auch gesagt das sie richtig schlapp sei. Meine Mama bejahte dieses, aber nur durch leichtes Kopf nicken und mit hmmmmmhmmm was ja bedeutete.

    Sie öffnete nicht mehr wirklich ihre Augen und da sie nichts gegessen hatte fütterte ich sie noch mit einer halben Schnitte Brot und einer Banane und etwas zu trinken. Meine Mama hat das dann auch noch gegessen wenn auch sehr langsam. Sie war immer so lieb wenn ich bei ihr gewesen bin und dann ass sie dann auch obwohl sie garkeinen Appetit hatte, nur mir zu Liebe tat sie es dann.


    Als ich am Samstag Mittag dann zu Mama ging hatte sich ihr Zustand nicht gebessert und eine Schwester sagte mir als ich kam, ihrer Mutter geht es stabil schlecht.

    Abends als ich erneut zu Mama ging schien es ihr nochmals schlechter zu gehen....ich konnte ihr nichts mehr zu Essen geben und trinken nur paar Schlückchen. Es war schlimm meine Mutter in dem Zustand erleben zu müssen.


    Die Stationsschwester sagte da zu mir, dass meine Mama sich auf ihren Weg macht wie es aussieht. Ich könne zur Nacht gerne bei ihr im Zimmer bleiben.

    Das tat ich dann auch nachdem ich gegen 23 Uhr zurück kehrte. Die Nachtschwester sagte noch das sie meiner Mutter dann noch ein Schmerzmittel geben würde und etwas damit sie leichter atmen könne.

    Um 2 Uhr Nachts hörte meine Mutter für immer auf zu atmen und ihr Herz auf zu schlagen. Es war der traurigste Moment in meinem ganzen Leben und wird es immer bleiben.

    Ich erfuhr erst Gestern, dass meine Mama wohl eine schwere Lungenentzündung hatte, was sie dann auch wegen ihrer Vorerkrankung und weil sie halt am Freitag schon in einem nicht guten Allgemeinzustand, nicht überstanden hat.

    Mir wurde erst da klar, dass meine Mama deswegen schon 5 Nächte in Folge zuhause unruhig gewesen ist und wohl auch Angst hatte zu ersticken.

    Ich wusste aber nicht was los war und habe nicht geahnt das sie da schon wohl die Lungenentzündung hatte. Es ist nur merkwürdig gewesen das sie gerade da dann Nachts nicht mehr gehustet hat. Was sie sonst schon öfters getan hat und mich dann sehr beunruhigt hat. Das kam aber auch wohl von den Medikamenten...mich hätte es mehr beunruhigen sollen das sie da nicht mehr gehustet hat, dafür aber so unruhig gewesen ist und tagsüber dann abgeschlagen auf der Couch gelegen ist...und das komischerweise nur noch auf ihrer Herzseite...was sie sonst nicht ständig so tat.

    Manchmal sollte man einfach auf solche kleinen Unterschiede achten die nämlich einen schwerwiegenden Grund haben können. Ob es meine Mutter noch gerettet hätte wenn sie zb 4 -5 Tage früher ins Krankenhaus gekommen wäre , vermag ich nicht zu sagen.

  • lieben Dank für die Anteilnahme.

    Ich glaube ich habe den langen Text den ich geschrieben habe, aus Versehen gelöscht. Also schreibe ich nochmal.

    Du brauchst dich überhaupt nicht für deine langen Texte entschuldigen. Es tut gut etwas zu schreiben und wann weiss es wird gelesen. Fast als ob jemand zuhört. Es ist sehr traurig, was du mit deiner Mutter erlebt hast. Und dass du keinen zum reden hast.

    Meine Familie unterstützt sich gegenseitig. Meine beiden Schwestern und ich versuchen unserem Vater ein wenig halt zu geben. Er ist am Boden zerstört.

    Gestern war die trauer Rednerin da. Es war sehr emotional. Mein Vater konnte gar nicht vor lauter Trauer erzählen. Sie lockte ihn aus seiner Reserve und er fing an von dem gemeinsamen teisen zu erzählen.

    Wir denken in jedem Moment kommt sie zur Tür herein. Aber keiner kommt.....

    Am 16. Und 17. 9. Ist die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung. Und am 18. 9. Hätte sie ihren 73. Geburtstag gefeiert. Es kommen sehr schwere Tage auf uns zu.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und dass der Schmerz ein wenig gelindert wird mit der Zeit. Schreibe, wenn es dir sehr schlecht geht. Lieben Gruß Antje

  • Hallo zusammen,

    ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen.

    Meine Mutter ist vor drei Monaten beerdigt worden im Alter von 88 Jahren und 4 Monaten,schönes Alter wie man so sagt.

    Aber die Traurigkeit ist so niederschmetternd,dass es kaum noch zu ertragen ist.Im Juli schien es etwas besser zu werden,aber jetzt geht es stetig bergab.Jeder Tag ist zur Qual geworden.Leider habe ich keine eigene Familie,vielleicht würde das helfen. Auch frage ich mich immer,ob ich auch alles richtig gemacht habe,genug geholfen,genug unterstützt.Ich höre oft,dass ich alles getan hätte,was ich konnte,aber es erscheint mir nicht mehr genug.

    Meine Mutter war zwar alt und auch ziemlich krank,aber ich hatte einfach noch nicht mit ihrem Tod gerechnet,wohl verdrängt.

    Im Moment ist alles so sinnlos,das Aufstehen fällt immer schwerer und ich habe Angst vor der dunklen Jahreszeit.Ich würde die Zeit so gerne zurückdrehen und wieder zusammen lachen und sprechen,aber es ist alles vorbei.

    Kornelia

  • liebe kornelia,

    Es ist immer zu früh, wenn jemand gehen muss. Du hast bestimmt alles richtig gemacht. Was hättest du machen können? Die Krankheit wegzaubern? Zermürbe dich nicht. Vielleicht hilft es dir eine trauergruppe aufzusuchen, oder psychologische Hilfe anzunehmen. Darüber zu sprechen kann ein Stück weit den Schmerz lindern. Ich weine bestimmt jeden Tag. Danach geht's mir irgendwie besser. Ich wein alles raus. Ich habe große Angst vor nächster Woche. Weiss nicht, ob ich es durchstehe. Ich muss aber, schon um meinem Vater zur Seite zu stehen.

    Ich wünsche dir alle Kraft, die du benötigst

  • liebe kornelia!

    ich möchte dir mein augfrichtiges beileid zum tod deiner mama aussprechen.

    aus eigener erfahrung weiss ich wie schwer der verlust eines elternteils ist.

    das ist einfach unbegreiflich und man kann es nicht wahrhaben.

    oftmals ist es auch einige Monate später genau so.

    du solltest dir keine gedanken machen ob du genug für die getan und unterstützt hast.

    ich bin mir sicher dass es so war.

    du hast dein eigenes leben zurrück gesteckt um für sie da zu sein.

    ich denk dass ihr das bewusst und sie das sehr geschätzt hat.

    leider ist es nicht möglich die zeit zurrück zu drehn .

    auch wenn man es noch so gerne möchte.

    es geht net.

    wie Antje schon geschrieben hat solltest du dir überlegen professionelle hilfe in anspruch zu nehmen.

    hier gibt es sehr viele Möglichkeiten.

    ob du in eine trauergruppe gehst ´mit einem seelsorger oder Psychologen über deine trauer sprechen willst ist natürlich dir selbst überlassen...

    das ist natürlich deine eigene Entscheidung.

    selbstverständlich kannst du jederzeit herkommen hier deine Gedanken nieder zu schreiben.

    vielleicht möchtest du mir ja einen pn schicken und wir können privat kommunizieren.

    das kann auch sehr hilfreich sein-

    ich bin gerne für dich da.

    alles liebe elli

  • Hallo Kornelia,

    meine Mutter ist im Februar gestorben und auch ich frage mich auch oft, ob ich nicht mehr hätte tuen können. Ich habe meiner Mutter immer in ihren letzten 10 Jahren mit ihrer schweren Krankheit jederzeit zur Verfügung gestanden. Aber dann sage ich mir: Nein, in der Situation damals konntest Du nicht mehr tun. Auch wenn ich mit ihr Krach hatte, denke ich heute : Hättest Du so reagieren müssen..?. Aber dann denke ich mir: In der Situation ging es nicht anders. Bite kein Selbstzerfleischen...An Dich: was bringt Dir das , wenn Du weiterhin überlegst, ob Du noch mehr hättest tuen können. Es tut verdammt weh. Ich persönlich hätte nicht mehr tuen können, da es dann komplett an meine Substanz gegangen wäre. Und Du ( wir) haben auch unser eigenes Leben mit Arbeit etc. wo wir Leistung erbringen müssen.

    • :)
    • :(
    • ;)
    • :P
    • ^^
    • :D
    • ;(
    • X(
    • :*
    • :|
    • 8o
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    • :S
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