Angstattaken nach Tod der Mutter

  • Hallo Ela, vielleicht gelingt es dir irgendwann die “positiven“ Aspekte zu sehen. Du hattest eine innige Beziehung zu deiner Mama und warst für sie da, als sie dich am meisten gebraucht hat. Ihr hattet es gut miteinander. Zu kurz aber schön. Gute Erinnerungen, keine verpassten Gelegenheiten.

  • Hallo alle zusammen ich habe mal wieder eine schlaflose Nacht.Wie so oft werde ich gegen 3 Uhr 30 plötzlich wach und kann nicht mehr einschlafen bekomme plötzlich Angst zu sterben.Die Angst begleitet mich jeden Tag egal was ich mache oder tue die Angst ist da und macht mich fertig.Auch die Angst krank zu sein.Meine Mama starb vor 4 Jahren in der Nacht sie war bei uns über Weihnachten wie jedes Jahr.Bevor sie diesen Abend zu bett ging sagte sie nicht wie üblich gute Nacht zu mir sie nässte sich vorher ein und ging mit den Worten zu mir und sagte ich möchte dir nicht zur last fallen mit einem weinen und ging zu Bett. Ich war die ganze Nacht sehr unruhig und kam nicht in den Schlaf.So gegen halb 4 morgens überrollte mich die müdigkeit dann mit einmal und ich konnte ganz ruhig schlafen.Als ich dann erschreckt zur Uhr schaute beim aufwachen das war morgens dann um 9uhr 30 dachte ich mir oh weh so spät und es ist so ruhig.Mein Mann und meine Kinder sind nicht zu hören und ich habe nicht mitbekommen das sie sich fertig gemacht haben und raus gegangen sind.Ich ging ins Bad um mich fertig zu machen doch die Gedanken waren komisch Mama noch nicht wach und sie muss doch schon längst ihre Tabletten genommen haben weil sie dann erst 30 min.später frühstücken darf und sie ist noch nicht unten.Da kam mein ältester Sohn zu mir und fragte mich das gleiche ob Oma noch nicht wach sei.Er hat die ganze Zeit nichts mehr gehört weil es bei ihr so ruhig war.Mir schossen Sachen durch den Kopf alles mögliche.Und ich rannte hoch raus aus dem Bad sofort zu Mama.Die im Bett lag als wenn sie schläft.Ich rüttelte an ihr und rief Mama komm du musst aufstehen es ist schon spät deine Medikamente und frühstücken müssen wir.Doch sie war gestorben. Der Arzt nannte mir später den Zeitpunkt ihres Todes es war die Zeit zu der ich tief und fest in Ruhe einschlafen konnte.Von da an veränderte sich mein ganzes Leben. Seit her werde ich nachts immer zu der zeitlich entweder mit einer todesangst oder aus Angst und panikzuständen und habe tägliche Angst vor dem Tod immer und überall.Ich habe kein richtiges gesundes Leben seit dem und das macht mir auch schon Angst.

  • Hallo liebe Nicole 1412


    Ich kann Dich sehr gut verstehen denn ich habe mal soetwas ähnliches mitgemacht nur das es dazumal mein Opa war.Hatte auch am nächsten Tag in der Nacht diee Gedanken die einfach nicht mehr weggehen wollten.Meine Frage nun warst Du schon bei einem Arzt?

    LG Claudia

  • Hallo ihr Lieben,


    Ich habe meine Mama vor 2 Jahren verloren. Sie kam nicht zur Verabredung. Ich habe sie tod gefunden.

    Sie hat mich so viel unterstützt. Mir mit meinem Sohn geholfen und war immer da

    Habe eine Therapie gemacht, aber es wird immer Tage geben wo einem vor Traurigkeit die Luft weg bleibt. In diesen Momenten ist man so hilflos. Ich weis nicht ob es jemals nachlässt dieser Schmerz, diese Leere ich bin so unendlich traurig

  • liebe batsi!

    ich möchte dir mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner mama aussprechen.

    es ist sehr schwer wenn man einen geliebten menschen zu dem man ein inniges Verhältnis hat verliert.

    sie war eine sehr wichtige Bezugsperson hat dich immer unterstützt wenn es nötig war.

    dass du diejenige warst die sie gefunden hast und ihr nicht mehr helfen hast können ist wirklich sehr tragisch.

    ich denke so etwas bleibt einem im gedächnis.

    es war wichtig dass du eine Therapie gemacht hast...

    wie du geschrieben hast wird es immer tage geben wo dir vor lauter trauer die luft wegbleibt.

    das kann oftmals lange andauern.

    das ist bei jedem menschen verschieden.

    dennoch hast du die Möglichkeit jederzeit herzukommen um darüber zu schreiben.

    hier ist ein geschützer rahmen und es gibt menschen die für dich da sind und dich begleiten

    das Angebot steht auf jeden fall...nimm es in Anspruch wann immer dir dannach ist.

    es ist ehrlich gemeint denn ich weiss wie viele hier was es heisst einen geliebten menschen zu verlieren.

    alles gute für dich.

    elli

  • lieber viktor!

    als erstes möchte ich dir mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner mama aussprechen.

    mamas sind besondere menschen zu dem ihre Kinder eine besondere Bindung aufbauen.

    sie begleiten sie vom anfang an...sind immer für sie da.

    sind liebevoll und fürsorglich und sie wollen immer nur das beste für ihre Kinder.

    umso schwieriger ist es wenn sie gehen müssen.

    das tut sehr weh und ist ein grosser verlust.

    ich hoffe du hast menschen an deiner seite der in dieser schweren zeit für dich da sind.

    mit dem du über deine trauer reden kannst und die dich auffangen.

    das ist ganz wichtig.

    wenn du möchtest kannst du jederzeit herkommen und über deine trauer deine Gedanken und Gefühle schreiben.

    hier gibt es menschen die jemanden verloren haben und die wissen wie es einem in so einer Situation geht und die dich verstehn.

    weisst du das ist der erste schritt zur Aufarbeitung.

    aus eigener Erfahrung kann ich dir berichten dass das sehr hilfreich sein kann.

    alles liebe und gute

    elli

  • Hallo! Ich bin auf diese Seite gestoßen weil ich nach Menschen suche die mich verstehen und das fühlen was ich fühle.

    Am 19.12 2017 ist meine Mama gestorben. Ich bin jetzt 29. Ich komme schlecht damit zu recht. In meinem Bekanntenkreis gibt es niemand der so jung die mama verloren hat und ich suche nach leuten die mich verstehen. Sie ist einfach so von ein auf den anderen tag gestorben. Ich wusste lange noch nicht mal wieso. Als es passiert ist war ich völlig unfähig für irgendetwas. Ich war wochenlang krankgeschrieben und habe eine Therapie angefangen. Daher bin ich auch irgendwann zum Arzt und habe nach dem Grund gefragt. Doch das hat mir auch nicht geholfen. Der Arzt meinte nur dass es eine Lungenentzündung gewesen sei. Wirklich gesprächsbereit war er nicht. Auch die Therapie finde ich hilft mir nicht wirklich. Ich rede kaum darüber weil ich es nicht kann. Gerade weine ich auch weil ich mich erinnere. Ich kann nicht ans Grab gehen. Ich will es auch gar nicht. Ich würde mich gerne mal mit jemandem im meinem Alter treffen der auch seine Mutter verloren hat und darüber sprechen. Auf jeden Fall möchte ich allen hier mein tiefes Mitgefühl aussprechen und allen auch danken dass ihr darüber sprecht und so offen seid. Ich weiß, dass das nicht unbedingt leicht ist. Grüße von Tina

  • liebe tina!

    als erstes möchte ich dir mein aufrichtiges beileid zum Tod deiner mama aussprechen.

    es ist sehr schwer wenn man einen geliebten angehörigen verliert.

    denn das verhältis zur eigen mama ist oft inniglich..

    es ist wie ein unsichtbares band das mütter und Kinder zusammen hält.

    wenn der Tod so plötzlich eintritt ist das ein sehr grosser schock für die Hinterbliebenen.

    besonders für die Kinder...denn egal wie alt man ist..

    mama bleibt mama.

    wenn sie dann eines tages gehen muss hinterlasst sie eine grosse lücke.

    deine Reaktion nach ihrem Tod ist verständlich.

    oftmals verfallt man in einen schockzustand und will es einfach nicht wahrhaben .

    es ist verständlich dass du den grund ihres todes gerne gewusst hättest.

    vielleicht konnte oder wollte er dir es nicht sagen (Schweigepflicht)

    es war sehr wichtig dass du eine Therapie begonnen hast.

    auch wenn es dir am beginn nicht gelungen ist damit auseinander zu setzen bzw darüber zu sprechen.

    oftmals braucht das zeit bis man sich öffnen und darüber reden kann-

    du solltest dich auf keinen fall deswegen unter druck setzen.

    das bringt nix.

    auch dass du nicht gleich zu ihr ans grab gehen kannst ist nachvollziehbar.

    lass dir auch da zeit...

    eines tages wirst du soweit sein und sie am Friedhof besuchen können.

    auch wenn sie nicht mehr hier bei dir ist...

    in deinem herzen wird sie es immer sein.

    und die Erinnerungen an sie und all das was ihr gemeinsam erlebt habt kann dir keiner nehmen.

    denn sie sind in deinem herzen verankert.

    wo immer du hingehst dort ist sie auch.

    wenn du möchtest kannst du jederzeit zu uns ins Forum kommen und deine Gedanken niederschreiben.

    weisst du das kann sehr hilfreicht sein.

    die meisten die hier sind haben einen oder mehrere geliebte menschen verloren und wissen also genau wie es dir geht.

    selbstverständlich kannst du mir auch einen pn schreiben wenn dir das lieber ist.

    ich wünsche dir alles gute.

    elli

  • Beitrag von linamerlina ()

    Dieser Beitrag wurde von Patricia gelöscht ().
  • Liebe Tina


    Erstmals mein tiefes Mitgefühl über den tragischen Verlust deiner Mama

    Es muss sehr schlimm sein seine Mama mit so jungen Jahren wie du bist zu verlieren

    Es ist immer ein schrecklicher Verlust wenn man so eine wunderbare Verbindung zu seiner Mama gehabt hat ich kann es so sehr mitempfinden


    Ich habe meine über alles geliebte Mama am 22.1 2018 gehen lassen müssen.leider war Mama schon sehr lange so krank und pflegebedürftig es war schrecklich für mich als ihre Tochter nicht helfen zu können und den körperlichen Verfall meiner geliebten Mama mit ansehen zu müssen


    Ich bin zwar etwas älter wie du aber auch ich würde sehr gerne mit Gleichgesinnten in Kontakt treten


    Ich bin in Wien zu Hause und würde mich sehr über kontakt mit dir freuen


    Wenn du es auch willst bitte schreib mir mal

    Von Herzen alles alles Liebe für dich


    Und viel Kraft für den furchtbaren Verlust über den ich glaube man nie wirklich hinweg kommt als Tochter


    Ganz LG an Dich

    Schickt dir Ursula aus wien


  • Ich selbst bin auch erst 26!also wenn du dich treffen magst, gib Bescheid Tina und Ursula !

  • Hallo,

    ich habe im im Februar diesen Jahres meine schwer kranke Mutter an einem Herzinfarkt verloren. Sie starb alleine vor dem Fernseher in ihrer Wohnung. Ich vermisse sie sooo sehr, manchmal denke ich auch, es war für sie eine Erlösung, da sie 1 Bein amputiert hatte und komplett im Rollstuhl saß. Auch konnte sie aufgrund ihrer Augenerkrankung keine Briefe mehr lesen. Ich versuche mit dem Verlust klar zukommen. 1 Monat nach ihrem Tod wurde mir gekündigt. Auch möchte ich am "liebsten" daß das Leben "stehen bleibt", ich möchte ohne sie mein Leben nicht weiterführen. Sie ist nicht mehr da und "irgendwie möchte "ich das nicht. . Ich weiß nicht, ob das jemand hier versteht, aber ich glaube schon. Am liebsten würde ich mich nur ins Bett legen und nicht mehr weitere schritte unternehmen auch bzgl. neuem Arbeitsplatz. Hab das Gefühl, ich schaffe das ohne sie nicht. Ich brauche sie. Ich bin 42. Mir fehlt ihre Stimme, meine "letzte Anlaufstelle " in meinem Leben ist weg.

  • Hallo Ursula und darkangelx.

    Vielen Dank für eure Antworten und auch nochmal mein herzliches Mitgefühl an alle! Auf eine gewissen weise "tut es gut" zu merken, dass es auch andere Menschen gibt die in ähnlichen Situationen sind. Das gibt das Gefühl nicht alleine zu sein.

    Ich würde gerne mit euch privat schreiben wenn das möglich ist, und wir vielleicht wirklich einmal ein treffen ausmachen und uns gegenseitig erzählen und zuhören können. Leider kenne ich mich hier nicht gut aus und weiß nicht wie ich euch persönlich kontaktieren kann?

    Herzliche Grüße. Eure Tina.

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