mein papa...

  • hallo


    mein papa ist letztes jahr ende juli gestorben.
    ich weiß ehrlich gesagt nicht warum ich mich hier anmelde aber ich denke ich hoffe, leute zu finden die mich verstehen.
    ich weiß nicht wie ich es aushalten soll ihn nicht mehr zu haben. ich weiß ich bin kein kind mehr, bin eine erwachsene frau dennoch brauche ich ihn noch und fühle ich mich so schrecklich mit 25 jahren keinen papa mehr zu haben. ich finds so verdammt unfair und fühle mich noch nicht bereit ein leben ohne ihn führen zu können. also ich wohne schon alleine und seit 6 jahren eine stunde entfernt , jedoch sind meine eltern immer noch sehr präsent. manchmal kann ich lachen, fröhlich sein doch dann sitze ich wie heute hier und kann nicht aufhören zu weinen und wünsche mir nichts sehnlicher als ihn nocheinmal zu sprechen und ihm dinge zusagen die ich verabsäumt habe. ich wünsche mir so oft an seiner stelle gewesen zu sein. damit er weiterhin glücklich weiterleben kann mit meiner mama. ich weiß nicht wie ich es beschreiben kann aber es ist einfach unterträglich :( ich will ihm noch so vieles sagen...jetzt ist es zu spät. jeden abend denke ich an ihn und fast täglich habe ich die bilder im kopf die mich nicht schlafen lassen, wie er so dalag und ich bekomm sie nicht aus dem kopf.
    vielleicht gibt es hier ja jemanden der mich ein kleinwenig versteht oder jemanden mit dem ich mich austauschen kann. ich wollte nur mal etwas niedeschreiben, da ich heute wieder ein schlimmes Tief habe, was vielleicht daran lag, dass ich gerade von meiner mama komme die ich übers wochenende besucht habe...


    liebe grüße

  • Hallo Zer-Schmetterling,


    ich möchte dir mein Mitgefühl zu deinem Verlust aussprechen. Schön, dass du den Weg hier zu uns ins Forum gefunden hast. Auch wenn sich noch niemand gemeldet hat, hier gibt es immer Menschen die Anteil nehmen und mitfühlen. Ich wünsche dir, dass du hier auf diesem Weg Menschen findest, denen es ähnlich geht. Menschen, die dir vielleiht ein bisschen helfen können, besser mit der Situation zurecht zu kommen.


    Alles Liebe
    Patricia

  • Hallo


    Kann dich gut verstehen habe heuer meine Mama ganz plötzlich verloren... ich bin 35 und kann mir noch nicht vorstellen wie ich ohne meine Mama sein soll. Sie war immer da...sie war mein Anker..meine Sicherheit! !!! Manchmal funktioniere ich nur für meine 2 Kleinen und hoffe ihnen auch so eine gute Mutter zu sein..
    Wünsch dir viel Kraft und Stärke..
    Lg

  • Menschen, die man liebt, sind immer bei einem. Egal, ob diese geliebten Menschen verstorben sind oder nicht. Sie sind im Herzen, in der Seele, in Erinnerungen, in Träumen, in Gedanken, wo auch immer - es wird immer etwas "übrig" bleiben. Daran sollte man denken, wenn man z.B. wegen eines Verlustes sehr, sehr traurig ist.


    Viel Kraft! Ich bin zwar schon über 40ig, habe aber innerhalb von 2 Jahren meine Mutter und meinen Vater verloren. Ich kenne das Gefühl der Leere - ohne Eltern. Es ist aber der Lauf der Dinge, dass alles seine Zeit hat. Wir sollten dankbar für die gemeinsam mit unseren Eltern verbrachte Zeit sein und dadurch wieder zum Leben finden. Ein glückliches Leben - das wünschen sich alle Eltern für ihre Kinder.

  • Liebe zer-schmetterling,


    auch ich möchte Dir mein herzliches Beileid aussprechen.


    bin selbst schon Mitte 60, habe bereits alle Angehörigen
    verloren und kann mich noch gut an die Verlorenheit nach
    jedem einzelnen Todesfall erinnern. - bei mir war die Oma
    eigentlich die Beste ... und die habe ich mit 19 verloren,
    es war mein erster wirklich schmerzvoller Verlust.
    - obwohl ich schon so alt bin, denke ich jeden Tag
    an sie, aber voll Dankbarkeit, und oft mit der Frage,
    Oma, was würdest du jetzt an meiner Stelle tun ?


    meine Mutti war auch auf ihre Weise sehr gut,
    nur wuchs ich in einer Zeit auf, in der man von richtiger
    Erziehung noch wenig Ahnung hatte, nach Kriegsende.


    Dein Vater muss ein wirklich guter Vater gewesen sein, was
    wohl nicht so oft vorkommt - die meisten wünschen sich als
    erstes einen Sohn (es gibt freilich Ausnahmen).


    so schließe ich mich dem vorigen Beitrag von "Die große B"
    an. - ich bin ausserdem überzeugt, dass es ein Leben nach
    dem Tod gibt und dass nahe Angehörige noch eine ganze Weile
    "da" bleiben, man kann sie nur leider nicht sehen und berühren.
    - ich glaube weiters und lasse es mir von niemandem aus-
    reden, dass es ein Wiedersehen geben wird in einer Welt,
    die besser sein wird als die, in der wir jetzt leben.


    ich habe gesehen, dass Du Deinen ersten Beitrag im Oktober
    dieses Jahres geschrieben hast - wie geht es Dir wohl jetzt ?
    - es ist ja erst zwei Monate her, dass Du Deinen geliebten Vater
    verloren hast, und jetzt hatten wir gerade Weihnachten
    - war es sehr schlimm ? - Du kannst mir, sofern Du magst, gern mehr
    erzählen, ich bekomme in meiner Mailbox Nachricht, wenn mir jemand
    geschrieben hat, und ich antworte nach Möglichkeit so bald wie möglich.


    vielleicht hast Du jetzt und bis auf weiteres noch das Bedürfnis,
    mit Deinem Schmerz allein zu bleiben. - so wünsche ich Dir für jetzt,
    dass Dich diese Zeit des Feierns und Ausgelassenseins, was uns jetzt
    beim Jahreswechsel ja bevorsteht, nicht allzu schmerzlich berührt.
    diese Feste sind ja für Menschen mit großem Kummer eine arge
    Herausforderung.


    also, ganz viel Kraft, brave Schutzengel und alles Liebe und Gute
    wünscht Dir herzlichst
    teardrop

    [color=#006666]Viele Menschen, viele Gedanken,[/color] [color=#006666]viele Gefühle, viel Sehnsucht, viel Schmerz[/color] [color=#006666]- und doch viele Hoffnungen. [/color] [color=#990099]Katharina Eisenlöffel[/color]
  • ich habe mein papa am zweiten Dezember verloren.genau heut vor zwei Monaten.Herzinfarkt!! einfach so aus meinem Leben gerissen. ich bin auch schon 26 und wohne auch schon zehn Jahre nicht mehr in meinem HeimatOrt.aber erste und letzte Anlaufstelle war er.trotzdessen ich erwachsen bin und sein muss,bin ich noch ein Kind,dass seinen geliebten papa verloren hat.er wird mir für immer unendlich fehlen.

  • ich möchte dir mein aufrichtiges Beileid zum Tod deines papas aussprechen.


    es ist sehr schwer wenn man einen geliebten menschen verliert.


    du bist erwachsen und schon lange von daheim ausgezogen....
    aber papa bleibt papa...er war derjenige zu dem du einen besonderen bezug gehabt hast der für dich da war wenn du ihn gebraucht hast.


    von einem tag auf den andren hat sich dein leben verändert denn er hatte den infakt und war plötzlich nicht mehr da.


    das muss ein riesen schock für dich und deine Familie gewesen sein.


    da ist es verständlich dass er dir sehr fehlt.


    versuche ihn so in erinnerung zu behalten wie er war...
    all die gemeinsamen Erlebnisse und Ereignisse die euch geprägt haben
    auch wenn er nicht mehr bei dir ist...in deinem herzen wird er immer bei dir sein.


    ich hoffe du hast in dieser schweren zeit menschen die für dich da sind bei denen du weinen kannst und die dich in den arm nehmen und trösten.


    das ist ganz wichtig.


    wenn du jemanden zum reden brauchst kannst du dich jederzeit melden.


    ich bin gerne für dich da.


    alles liebe und eine ganz herzliche Umarmung für dich von mir.


    alles liebe elli

  • Hallo elli. vielen lieben dank für deine lieben Worte. das tut grad echt gut. der Schmerz sitzt immernoch so tief.es ist immernoch so unbegreiflich.ich bin in der Hoffnung das es irgendwann im leben besser wird.mit diesem Schmerz will und kann ich nicht weiterleben.es muss besser werden... irgendwann...

  • liebe Laura!
    es ist verständlich dass der schmerz sehr tief sitzt und du es einfach net begreifen kannst dass dein geliebter papa nimma da ist.
    es ist ja grad mal ein bissl mehr als ein monat her..
    das wichtigste ist dass du eine stütze hast...jemand der für dich da ist...
    auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst...du wirst lernen damit zu leben dass er nicht mehr da ist..
    ich schicke dir ein wunderschönes gedicht.das soll dir in dieser schweren zeit ein trost sein...
    AUF DER ANDREN SEITE DES WEGES


    Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
    Ich bin ich, ihr seid ihr.
    Das was ich für Euch war, bin ich immer noch.
    Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
    Sprecht mir mir, wie ihr es immer getan habt.
    Seid nicht feierlich oder traurig.
    Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
    Betet lacht, denkt an mich. Betet für mich,
    damit mein Name im Hause ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens.
    Das Leben bedeutet das, was es immer war.
    Der Faden ist nicht durchschnitten.
    Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
    nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
    Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.


    Charles Peguy


    mein Angebot bleibt natürlich weiterhin aufrecht.
    alles liebe elli

  • liebe Laura!
    ich habe die Hoffnung dass du dich doch vielleicht eines tages herkommst und dich meldest nicht aufgegeben...
    nachdem du hier deinen beitrag geschrieben hast war ich tief berührt und es tut mir sehr weh zu sehn wie sehr du leidest.du bist mir ans herz gewachsen..umso wichtiger wäre es zu wissen wie es dir jetzt geht.ob du hilfe brauchst aber noch mehr ob ich was für dich tun kann.
    alles liebe und eine herzliche Umarmung ganz speziell für dich!
    elli

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