Herzlich Willkommen!

  • Ich vermisse meine Mama so unendlich. Sie ist zwar 89 Jahre alt geworden als sie am 11.08 diesen Jahres gestorben ist, aber genau das macht es mir umso schwerer und schlimmer nun.

    Ich habe meine bisherige Lebenszeit von 52 Jahren Immer mit meiner Mama verbracht, wir haben immer zusammen gelebt und unternommen.

    Und als sie nun am 11ten gegangen ist kam es trotzdem für mich überraschend und ich habe damit nicht gerechnet.

    Ich lies sie eigentlich nur ins Krankenhaus einweisen, weil Mama ihr Hausarzt das anriet. Ich sagte ihm zuvor, dass Mama nachdem sie 10 Tage zuvor noch wegen Nasenbluten im HNO Klinik für 2 Tage lag, danach so schlapp gewesen sei. Er meinte sie könne sich einen Infekt eingefangen haben, oder unter Blitarmut leiden oder es handele sich um ein Durchgangssyndrom.


    Ich wollte sie eigentlich in Kurzzeitpflege geben für ein paar Tage, weil ich etwas vor hatte wo Mama nicht hätte mitkommen können.

    Mit Krankentransport holte man sie dann Freitag Morgen hier ab, ich bin dieses Mal komischerweiser nicht direkt mit zum Krankenhaus gekommen, obwohl ich hätte hin laufen können. Und die Male davor bin ich jedes Mal sofort mit zum Krankenhaus gekommen.


    Da ich die Nächte zuvor schon kaum geschlafen hatte ,weil Mama Nachts immer sehr unruhig gewesen ist und nach mir gerufen hat usw, entschied ich mich erst noch etwas hin zu legen, anstatt mit zum Krankenhaus zu kommen um zu sehen was sie dort mit Mama machen.

    Als ich dann Mittags zum Krankenhaus ging lag Mama erschöpft im Bett. Man sagte mir sie das sie ihre Medikamente nicht nehmen könne und sie nichts essen würde. Nein, man hätte es ihr schon geben müssen, dass musste ich zuletzt zuhause auch immer und beim Essen dabei bleiben und darauf drängen das sie etwas isst, oder sie gar füttern wenn sie nicht wollte. Freitag später bei der Abendbrotausgabe bemerkten die Schwestern das meine Mama kreidebleich im Bett lag und schlecht Luft bekam.



    Samstags ging es ihr noch schlechter und ich konnte mit meiner Mama nicht mal mehr kommunizieren, sie vernahm vielleicht noch das ich da bin, mehr nicht.

    Sie ist dann um 2 Uhr Nachts in meinem Dabeisein verstorben als Mama plötzlich aufgehört hat zu atmen und die Schwester die ich gerufen habe dann auch keinen Puls mehr fühlte.

    Es war schon komisch das die Nachtschwester meiner Mutter zuvor als sie ihren Dienst angetreten hat und ich noch erst um etwas zu essen nach Hause gegangen bin, danach sagte, sie hätte meiner Mama noch etwas gegeben damit sie leichter atmen und Luft bekommt.

    Ich will noch wissen was das gewesen sein soll, denn meine Mutter litt unter schwerwiegender Aortenklappen Stenose, wo so ein Mittel welches eigentlich nur bei Astma Patienten gegeben wird den Zustand noch verschlimmern kann und man da mit der Gabe äusserst vorsichtig und nicht unter Rücksprache mit dem Arzt geben sollte.

    Meine Mama ist nun aber tot und es ging so schnell das ich immer noch wie gelähmt bin und entsetzlich traurig.

  • liebes trauriges herz!

    wie ich gelesen hab hast du dich ja schon vor einiger zeit hier angemeldet.

    allerdings hab ich es erst heute entdeckt.

    ich möchte dich ganz herzlich begrüssen und dir mitteilen dass du eine sehr gute Entscheidung getroffen hast.

    denn hier gibt es menschen gibt die sich die zeit nehmen um dir zuzuhören und für dich sind.

    die den trauernden sehr viel Verständnis entgegen bringen denn sie selbst haben oftmals selbst geliebte menschen verloren und wissen wie es einem in so einer situation geht,

    ich werde dir sobald ich ein bissl mehr zeit habe antworten.

    alles liebe und gute

    elli

  • Danke eliott.. Ja ich habe mich erst vor zwei Tagen hier angemeldet.. Weil ich denke das alle Menschen hier das Schicksal Tod miteinander verbindet..

    Vielleicht findet man jemanden mit dem man sich austauschen kann. Denn Tod bedeutet auch Trauer, Tränen, Einsamkeit.. Und das ist das schlimmste.. So lehrt es mich meine Erfahrungen. Klar heißt es immer Zeit heilt Wunden. Aber stimmt nicht. Zeit verändert den Menschen..

    Ich wünsche Kraft und Zuversicht.. Auch wenn das Worte sind,die man nicht definieren kann, wenn man seinen Schatz verloren hat. Engel fliegen einsam.....

  • liebes trauriges herz!

    es stimmt genau das ist es was uns hier herinnen verbindet..

    du kannst dich jederzeit melden wenn dir dannach ist oder mir einen pn schreiben wenn dir das lieber ist.

    ich werde versuchen so bald als möglich zu antworten..

    es heisst die zeit heilt alle wunden...

    wie lange das sein wird ist bei jedem menschen unterschiedlich...

    dass der Tod eines geliebten menschen verändert stimmt...

    der satz. aus dem lied von Andreas gabalier.

    ".Einmal sehn wir uns wieder."...ist so finde ich sehr tröstlich und es bleibt die hoffnung dass es eines tages auch so sein wird..

    alles liebe k.

  • Hallo und guten Tag

    Ja manchmal hat man das Bedürfnis einfach loszureden über die Person die man so täglich vermisst

    Was aber schwierig ist, weil man selten einen Zuhörer findet.. Keiner ist bereit sich dem traurigen Worten des anderen anzunehmen. Vielleicht langt in der Situation auch nur ein in den Arm nehmen.. Einfach dasein, das Gefühl geben, lass dich fallen.. Ich bin da..

    Manchmal möchte man auch nur alleine sein, Wut über den Tod rauslassen, schimpfen und weinen...

    Denn die Frage nach dem Warum braucht man sich nicht stellen. Es wird nie Beantwortung finden.

    Man muss lernen zu akzeptieren, verstehen wird man es nie..

    Ich danke dir das du da bist.. Und pass auf dich auf

  • Hallo Dieter

    Du und deine Mama. Ihr wart wie ich und mein Kind

    Eine Einheit, eine Seele mit zwei ♥

    Ich kann sehr genau nachvollziehen wie du dich fühlst

    Auch ich war mit meiner Tochter eins.. Wir haben alles gemeinsam gemacht.. Ich habe mein Leben dem ihren angepasst. Und genau so war es bei dir

    Du hast für deine Mutter dein eigenes Tun zurück gesteckt. Nur um immer dazu sein

    Heute ist sie nicht mehr da und du weißt nicht wie du damit umgehen sollst.. Ich weiß wie schwer das ist. Von einer Minute zur nächsten in einer Welt voll Trauer und allein su stehen

    Der Sinn des Lebens weg. Die Träume weg, das Lachen weg. Aber die Gedanken, die uns jetzt beherrschen machen unser Herz traurig, zermürben unsere Seele.. Und niemand da. Da tröstend unsere Hand hält..in Gedanken bin ich auch bei dir und wünsche ein Lächeln auch wenn es sehr schwer fällt.. Lg Marion

  • Hallo Marion, ja du beschreibst es exakt so wie es ist und sich anfühlt.

    Und ich weiß tatsächlich nicht wie ich nun damit umgehen soll das meine Mama nicht mehr an meine Seite ist.

    Den Sinn des Lebens wieder zu finden wird schwer sein, denn ich sehe den Sinn des Lebens nicht darin nur Spaß zu bekommen.

    Es ist Liebe, es ist ein Füreinander da sein, sich helfen, dass eigene Tun auch für den Anderen zurück stecken, ja auch das habe ich nun etliche Jahre getan. Aber es ist keine Frage gewesen Das ich es tue, es ist selbstverständlicher Weise dazu .gekommen.

    Ich habe meiner Mama mal gesagt, dass ich es nicht wieder tun würde. Aber heute weiß ich, dass ich es genau so wieder tun würde für meine Mama, keine Frage.


    Eine Seele und 2 Herzen, ja Marion..nur jetzt ist ein sehr trauriges Herz allein zurück geblieben und es sehnt sich nach genau dem ,was du schreibst.


    Ganz lieber Gruß an dich Marion...

    Dieter

  • Guten Tag Dieter.. Da bin ich wieder und habe mich gefreut von dir zu lesen.. Ja wie gesagt, das Herz zerrissen, die Seele allein. Der Mittelpunkt fehlt.

    Das heißt auch, man muss neu ordnen, man muss versuchen etwas zu finden worauf man sich freuen kann.. Sei es der Besuch auf dem Friedhof, ich gehe zweimal am Tag dahin je für eine Stunde, ich stehe am Grab. Bringe Blumen mit und immer am Abend mache ich ein kleines Licht an, damit sich mein Kind in der dunklen Nacht nicht fürchten muss

    Ich erzähle ihr vom tagesgeschehen, von der Sehnsucht die ich habe, von meiner Trauer aber auch von meiner Liebe zu ihr

    Vielleicht findest du auch ein täglich ritual was dich deiner Mama näher bringt aber auch für dich beruhigend ist

    Hast du Freunde, Familie mit denen du reden kannst und vor allem die dich verstehen

    Ich habe sowas nicht, deshalb habe ich mich hier angemeldet..

    Ich möchte dich fragen aus welcher Gegend du kommst.. Vielleicht können wir auch mal telefonieren oder uns über WhatsApp schreiben, oder eben hier

    Es wäre schön von dir wieder zu lesen und sei gegrüßt von mir 🦋 Marion

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