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15.09.2011 12:05 Rubriken: Ratgeber Bestattung

Was tun im Trauerfall?


Ein Todesfall ist ein traumatisches Ereignis

Der Tod eines nahen Angehörigen ist ein schwieriges und unter Umständen auch traumatisches Ereignis im Leben eines jeden Menschen. Die notwendigen Maßnahmen, die aufeinander abgestimmt sein müssen, können zu einem unüberwindlichen Berg anwachsen, der den Betroffenen in seinem Schmerz zu überwältigen droht.

Bestattungsinstitute kümmern sich nicht nur um die Organisation der Trauerfeierlichkeiten, den Trauerdruck und die Beisetzung, sondern erledigen für Sie auch Amtswege und beraten Sie in allen Belangen rund um den Tod eines Menschen.

Bestatter sind durch den täglichen Umgang mit den betreffenden Behörden bestens geschult und kennen vor allem auch die örtlichen Gepflogenheiten. Sie wissen mögliche Abkürzungen durch den Instanzenweg und können Sie bei jeder notwendigen Maßnahme in dem Umfang unterstützen, den Sie wünschen.
Durch das Trauerhilfe-Netzwerk sind Trauerhilfe-Partnerbetriebe auch für ungewöhnliche Wünsche oder komplizierte Abwicklungen stets ein kompetenter Ansprechpartner.

Wenn Sie einen Todesfall haben und Ihr Bestattungsinstitut aufsuchen, benötigen Sie folgende Dokumente des Verstorbenen:

    die Geburtsurkunde
    den Staatsbürgerschaftsnachweis
    die Heiratsurkunde/Scheidungsurteil
    nichtösterreichische Staatsbürger: Reisepass


Für den Trauerdruck (Parte und Sterbebild) benötigen Sie ein Bild des Verstorbenen, das Sie entweder als Foto oder auf einem Datenträger mitbringen. Sie können Ihrem Bestatter das Bild natürlich auch per Mail schicken.

Das Bild des Verstorbenen kann ein Passbild sein, es kann aber auch ein Bild sein, das ihn in einer Situation seines alltäglichen Lebens zeigt oder bei einem Ereignis, an das Sie sich gerne erinnern. Es gibt hier keine strengen Konventionen mehr.

Wenn Sie Bekleidung für Ihren Verstorbenen auswählen, achten Sie darauf, dass es Bekleidung ist, die der Verstorbene gerne getragen hat und die nicht zu eng ist. Vergessen Sie Strümpfe und Unterbekleidung nicht. Wenn Ihr Verstorbener obduziert wird, wählen Sie bitte hochgeschlossene und langärmlige Hemden, T-Shirts, Pullover oder Jacken.

All diese Dinge müssen Sie beim Erstgespräch nicht unbedingt mitbringen. Wenn es Ihnen nicht gut geht, wenn Sie aufgrund des Sterbefalles durcheinder sind, die Dokumente erst suchen müssen, dann besuchen Sie einfach Ihren Trauerhilfe-Bestatter, er wird die wichtigsten Daten aufnehmen und mit Ihnen jene Angelegenheiten besprechen, welche vordringlich sind. Alles weitere - Dokumente, Fotos und Bekleidung - können Sie nachbringen.

Überlegen Sie sich einen Wunschtermin für die Trauerfeierlichkeiten. Eine Beerdigung oder Verabschiedung muss nicht nach 3 Tagen erfolgen. Es ist oft sinnvoller und hilfreicher, den Termin der Beisetzung oder der Verabschiedung später anzusetzen: Sie haben dann mehr Zeit, sich Gedanken über die Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten zu machen, alle wichtigen Personen zu informieren und vor allem haben Sie Zeit und Ruhe, sich vom Verstorbenen zu verabschieden.

Kommen Sie zur Ruhe und besuchen Sie einen TRAUERHILFE-Bezirkspartner in Ihrem Bundesland! Wir beraten und unterstützen Sie!

Ihre Trauerhilfe-Team


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